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"Volksrepublik Deutschland" mit Hugo Müller-Vogg

luc-hmv_9-8-09Im ersten Café Gedanken frei nach unserer verkürzten Sommerpause hatte ich den Publizisten Hugo Müller-Vogg zu Gast, der sein aktuelles Buch „Volksrepublik Deutschland“ vorstellte und anschließend mit mir und dem sehr interessierten Publikum darüber diskutierte.

 

buchcover Seine politische Fiktion setzt am Wahlsonntag, den 27. September ein, wenn der Bundeswahlleiter folgendes vorläufiges Endergebnis bekanntgibt: CDU/CSU 35,8 Prozent; SPD 30,1; Linke 11,5; FDP 11,4; Grüne 7,1. Keine Mehrheit für Schwarz-Gelb. Und was nun? In seinem Buch beschreibt er die folgenden Monate und endet im Jahr 2010 mit der ersten Rot-Rot-Grünen Bundesregierung – eine Fiktion, die kein reines Phantasieprodukt sei, so Hugo Müller-Vogg.

Inspiriert zu dem Buch wurde er durch eine Begegnung mit Andrea Ypsilanti auf dem Frankfurter Flughafen – vor der Landtagswahl. Die hessische SPD-Spitzenfrau bestritt damals, dass eine Zusammenarbeit mit der Linken infrage käme. Nach der Wahl kam’s dann, wie bekannt, ganz anders…

„Macht macht mobil“, kalauerte Müller-Vogg, eine bekannte Süßigkeitenwerbung variierend, und entwickelte sein Szenario der Ereignisse, wenn es bei der Wahl für Schwarz-Gelb nicht reicht. Bei der Abfassung eines Rot-Rot-Grünen Koalitionsvertrags könnten dann „die Unterhändler die zweite Hälfte meines Buchs als Kopie nehmen“…

Mehr Informationen zum Autor und seinem Buch auf unserer Einladung und unter www.hugo-mueller-vogg.de