Der Tag gestern stand ganz im Zeichen von Krieg und Frieden
02. September 2009 in Arbeit in Thüringen, Tagebuch
Mit einem Groß-Transparent haben wir Bundestagskandidaten der Linken in Erfurt vor der Staatskanzlei unsere Forderung „Raus aus Afghanistan“ deutlich gemacht.
Es war unser erster gemeinsamer Auftritt in der Öffentlichkeit, der Anfang unseres Bundestagswahlkampfes in Thüringen.
HIER ein kleiner Film zu diesem Wahlkampfauftakt
Am Nachmittag dann das „Friedensfest“ auf dem Marktplatz in Weimar. Aufstörend und bewegend die Worte von Reuven Moskovitz, dem Träger des Aachener Friedenspreises 2003. Er war an diesem Tag extra aus Berlin nach Weimar gekommen, sprach von seiner Hoffnung auf Versöhnung als Fundament des Friedens.
Der Holocaust-Überlebende und Aktivist der israelischen Friedensbewegung schilderte die schrecklichen Folgen von Krieg und Besatzung im nahen Osten. „Alle Siege sind Phyrrus-Siege“ sagte er. Krieg schafft keinen Frieden. Weder in Israel noch im Irak noch in Afghanistan – und er beschwor uns, nicht müde zu werden und uns von den Diffamierungen nicht abhalten zu lassen, wenn es darum geht, uns gegen Krieg und Militäreinsätze zu wenden.
In der glühenden Hitze des Marktplatzes von Weimar herrschte atemlose Stille als Reuven Moskovitz sprach – es war eine Feierstunde der Friedlichkeit.