Schillernder Neujahrsempfang in Weimar
18. Januar 2010 in Arbeit in Thüringen, Tagebuch
- 4 Veranstalter - 4 politische Ebenen: Gabriele Zimmer, Mitglied des Europäischen Parlaments; ich als Mitglied des Bundestags; Thomas Hartung, Mitglied des Thüringer Landtags; Jan Tampe, Kreisvorsitzender Apolda/Weimar (v.l.n.r.)
Rückblick auf unseren „schillernden“ Neujahrsempfang in Weimar am vergangenen Freitag. Die Fotos zeigen uns als gastgebende „Viererbande“ und einen Schnappschuss mit Schiller, dem Schauspieler Ulli Ackermann. Die Thüringer Allgemeine nahm am Tag danach ein Zitat von mir auf: „Wir leben auch als Linke in einer Krise. Die reicht von Berlin bis Weimar und zurück.“ Außerdem ging die Zeitung in ihrem Artikel „Linke setzen innerparteiliche Debatte fort“ auf das Angebot von Thomas Hartung ein, der in seiner kurzen Ansprache alle Genossen zur Zusammenarbeit eingeladen hat.
Eingeladen / Ausgeladen
Heute Abend sollte ich in Leipzig an der MDR-Fernsehsendung „FAKT ist…!“ zum Thema „Verlorene Heimat – neuer Streit um alte Wunden“ teilnehmen. Das hätte ich sehr gern getan, geht es doch um die wichtigen Fragen:
„Wie berechtigt sind die polnischen Ängste, die Deutschen könnten die Verbrechen verschleiern wollen, die zu Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen, Schlesien oder dem Sudetenland führten? Welche Gratwanderung ist es auf der anderen Seite, über Heimat und Verlust zu sprechen, ohne gleich in die revanchistische Ecke gestellt zu werden?“
Allerdings wurde ich am Freitag ausgeladen. Nun ist es das gute Recht jeder Redaktion ihre Gäste einzuladen und auszuladen. Trotzdem: ein Schelm, wer Böses dabei denkt!