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Vorbereitung auf eine besondere Veranstaltung

Podium_Frank
Das Podium (v.l.n.r.): Konrad Elmer-Herzig, Prof. Dieter Klein und Florian Weis von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, und Marion Seelig von der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

Der Tagesspiegel stellte heute fest:

„Ex-Bürgerrechtler kritisieren Umgang der Linken mit 1989 – SED-Nachfolger würdigen Demo vom 4. November. Das missfällt den einstigen Kritikern des Regimes“. Entsprechend waren dann auch die Journalisten-Fragen in unserer Pressekonferenz heute Nachmittag im Babylon: Wieso macht sich DIE LINKE zum Sachwalter dieses Tages der Friedlichen Revolution am 4. November 1989? Meine Antwort: Wir machen uns keineswegs zum Sachwalter, wir versuchen die Erinnerung an diesen Tag lebendig zu erhalten – mit all seiner Vielfalt, der Hoffnungen und Veränderung. Wenn unsere Veranstaltung die einzige ist, kann man uns das schlecht zum Vorwurf machen, sondern all denen, die kein Interesse haben, den Tag ebenfalls zu gedenken.

Konrad Elmer-Herzig, der nächste Woche dabei ist und auch heute an der Pressekonferenz teilgenommen hat, erzählte in diesem Zusammenhang noch ein interessantes Detail: Nach Erhalt unserer Einladung habe er sich mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Verbindung gesetzt und gefragt, was man dort plane. Die Antwort war: nichts.

Und so kommt es dann eben zu dieser großen Veranstaltung in Berlin auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

ACHTUNG: Die Redaktion von 3Sat-Kulturzeit widmet dem Thema in der heutigen Ausgabe um 19.20 Uhr einen Bericht.