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Der 4. November 1989/2009

Babylon 1Viele Gedenktage hat dieses Jahr und viele werden staatsfeierlich begangen. Nur ein besonderer Tag nicht: der 4. November ´89, jener historische Moment mit der größten Kundgebung, die es je in Berlin gab, als der Weg zur Demokratie eingeschlagen wurde. Wer über die friedliche Revolution spricht, darf diesen 4. November 1989 nicht vergessen, ausblenden, übergehen.
Deshalb will unsere Fraktion zusammen mit der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und der Rosa-Luxemburg-Stiftung an dieses historische Datum vor 20 Jahren erinnern: mit einer Wiederholung der Hoffnungen und Ideen der Kundgebungsteilnehmer von damals, wie sie in der 3 ½ stündigen Live-Fernseh-Übertragung überliefert sind und ihrer Kommentierung aus der Sicht von heute: mit Lothar Bisky, Annekathrin Bürger, Konrad Elmer-Herzig, Manfred Gerlach, Gregor Gysi, Steffen Mensching, Henning Schaller, Friedrich Schorlemmer und Joachim Tschirner.
Ort dieser „Rekonstruktion des 4. November 1989“ werden das Kino Babylon und der Rosa-Luxemburg-Platz zwischen Babylon und Volksbühne sein. Auf dem Alexanderplatz kann man heute keine Kundgebung dieser Art mehr machen, er ist verbaut. Aber das Kino Babylon und der Rosa-Luxemburg-Platz nur ein paar Schritte vom Alexanderplatz entfernt sind gute Orte, um an den 4. November ´89 zu erinnern.

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Planung im Babylon: hier mit dem Geschäftsführer Timothy Grossman

Deshalb gestern Ortsbesichtigung, um die drei Veranstaltungen zu planen:

• 10.30 – 14.30 Uhr „Rekonstruktion“ im großen Saal des Babylon
• 18.00 – 21.30 Uhr Wiederholung der gesamten Live-Übertragung von damals auf Großleinwand auf dem Platz
• ab 22.00 Uhr Podiumsdiskussion zu Fragen von heute an die Teilnehmer von damals wieder im Kino

Wir werden weiter berichten!

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