Am Samstag in Chemnitz: Symposium zu dem Thema „Kultur in Krisenzeiten. Zur Perspektive der Kultur(politik) in Sachsen"
07. Juni 2010 in Tagebuch, Veranstaltungen
Das Außergewöhnliche bei dieser Veranstaltung brachten die Kulturbürgermeisterin von Chemnitz, Heidemarie Lüth (3.v.l.) und ihre beiden Kollegen, Dr. Ralf Lunau aus Dresden (2.v.r.) und Michael Faber aus Leipzig (2.v.l.) ein: ein Bekenntnis zu linker Kulturpolitik in diesen drei sehr unterschiedlichen Städten.
Kultur als Daseinsfürsorge,
Kultur, die sich unentbehrlich machen muss,
Kultur als Investition in unsere Zukunft und gleichzeitig als Bewahrung unserer Schätze, die uns vorausgegangene Generationen überliefert haben.
Der Generalintendant von Chemnitz, Dr. Bernhard Helmich (rechts), schilderte den schon lange andauernden Kampf um den Erhalt des Theaters und beschrieb als Hauptsache den Rückhalt in der Stadt. Wenn Bürgerinnen und Bürger um ihr Theater kämpfen und der Politik unmissverständlich klar machen, dass sie ihr Theater brauchen und wollen, dann lässt sich Kultur erhalten. Über dem Schauspielhaus, in dem wir zusammen waren, steht übrigens in großen roten Buchstaben als Motto:
GLAUBE LIEBE HOFFNUNG.
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