Publikationen
Bücher:
- Zigeuner heute: Untersuchung einer Außenseitergruppe in einer deutschen Mittelstadt, Enke Verlag, Stuttgart, 1963
- Hinterhöfe der Nation: Die deutsche Grundschulmisere, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1971
- Sozialismus als Männersache oder kennen Sie ‘Bebels Frau’?: seit 100 Jahren ohne Konsequenz, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1978
- Telegramme aus London, Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg, 1986
- Warenhaus Journalismus – Erfahrungen mit der Kommerzialisierung des Fernsehens, Picus Verlag, Wien, 2004
- Dieses Jahr in Jerusalem. Theodor Herzl – Traum und Wirklichkeit, Aufbau Verlag, Berlin, 2004
15. Mai 2009 in Erinnerungskultur, Publikationen
in: Neues Deutschland
Das ND widmet sich auf einer Debatten-Seite der Streitfrage: Braucht Berlin ein Einheits- und Freiheitsdenkmal?. Hierbei übernehme ich die kritische Position, Prof. Dr. Peter Brandt stellt mit seiner befürwortenden Argumentation meinen Gegenpart dar.
Faksimile der Zeitungsseite
»Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen« sagte Staatsminister Bernd Neumann (CDU) am 6. Mai vor dem Bundestagsausschuss für Kultur und Medien, als er die Jury-Entscheidung, das vorgesehene Wettbewerbsverfahren abzubrechen, bekanntgeben musste. »Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen«, sagte auch Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) und Jury-Mitglied in der gleichen Sitzung gewissermaßen als Trost-Echo und Hinweis auf die schwierige Aufgabe, die nun erst recht auf alle politisch Verantwortlichen zukäme. »Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen« – als ob es darum ginge!
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06. April 2009 in Erinnerungskultur, Publikationen

Zur Kritik an der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“
in: POLEN und wir (2/2009)
Am 3. September 2008 legte die Bundesregierung ihren Gesetzentwurf zur Errichtung der „Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung“ vor. Die Stiftung wurde in der Gesetzesvorlage der Koalitionsparteien vom 14. Oktober 2008 als „unselbständige“ Stiftung im „Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung ‚Deutsches Historisches Museum’“ eingebettet. Der Gesetzentwurf erlangte nach der zweiten und dritten Beratung im Deutschen Bundestag bei zu Protokoll gegebenen Reden mit Abstimmung ohne Debatte in der Nacht auf den 5. Dezember 2008 Gesetzeskraft. Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag hat dem Gesetz seine Zustimmung verweigert.
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09. März 2009 in Publikationen
in: Neues Deutschland
Es gibt in der »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht eine Szene über die Wirkung brutaler Machtausübung. Der Bettlervermarkter Peachum konferiert mit dem Polizeichef Brown. Es geht darum, dass Peachum eine große Bettlerdemonstration anlässlich der Hochzeitsfeierlichkeiten der Königin plant, um den Polizeichef zu erpressen. »Ja, machen Sie das nur, Peachum, schicken Sie die Leute auf die Straße«, sagt der Polizeichef ungerührt, »ich werde sie zusammenschlagen lassen, dass nichts mehr von ihnen übrig bleibt, niemand kann mir das verbieten.«
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08. März 2009 in Publikationen
in: querblick Nr. 2/2009, dem Infoblatt für feministische Politik und Geschlechtergerechtigkeit der Bundestagsfraktion DIE LINKE
Vorgeschichte, Geschichte, Nachgeschichte einer ARD Dokumentation von 1981
Vorgeschichte:
1978/79 war eine Zeit der Reformdiskussionen in der alten Bundesrepublik. Wie geht es Kindern, Schülern, Studenten, Frauen, Arbeitern? Das waren zentrale Fragen, mit denen sich vor allem auch die öffentlich-rechtlichen Sender befassten: in Dokumentationen, politischen Magazinen, Gesprächsrunden…
Im Ersten, im Zweiten und allen Dritten Programmen.
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01. März 2009 in Kultur in Deutschland, Publikationen

in: clara Nr. 11, dem magazin der Bundestagsfraktion DIE LINKE
Faksimile des Artikels
Doch, es gibt gute Nachrichten! Da lese ich am 17. Januar 2009 in der Thüringischen Landeszeitung: Ein Dorf leistet sich sein Theater.
Kattendorf. Während bundesweit Kultureinrichtungen dem Rotstift zum Opfer fallen, hat sich der holsteinische 900-Seelen-Ort Kattendorf für rund eine halbe Million Euro ein eigenes Theater geleistet. „Damit sind wir im norddeutschen Raum die kleinste Gemeinde mit einem großen Haus“, sagte der Erste Vorsitzende des Theaterclubs Kattendorf, Martin Ruck. Das Gebäude umfasst auf einer Fläche von rund 275 Quadratmetern einen Theaterraum mit Platz für 120 Zuschauer, eine Haupt- und zwei Probebühnen sowie einen Bühnenkeller.
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20. Januar 2009 in Kultur in Deutschland, Publikationen
auf: www.mitmischen.de
Was bleibt für die Kultur – in Zeiten der Krise?
Deutschland hat eine großartige Kulturlandschaft – Opernhäuser, Theater, Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Jugendzentren. Noch. Aber durch die Finanz- und Wirtschaftskrise sind sie genauso gefährdet wie alles andere, vielleicht sogar noch mehr.
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09. Januar 2009 in Erinnerungskultur, Publikationen
in: Freitag
Woran wir uns im Jahr 2009 erinnern sollten
„Das Geheimnis der Erlösung ist Erinnerung“, sagt W?adys?aw Bartoszewski. Wenn er recht hat, dann könnte 2009 ein für uns in vielfacher Hinsicht erlösendes Jahr sein. Fragt sich nur, welchen Erinnerungen wir nachgehen wollen.
Zwei besondere deutsche Geschichtskapitel hält der Kalender 2009 bereit, den Beginn der Weimarer Republik vor 90 Jahren und die friedliche Revolution vor 20 Jahren. Was aber wollen wir von den beiden Ereignissen erinnern?
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24. Oktober 2008 in Publikationen
in: Freitag
Streit um die China-Berichterstattung der Deutschen Welle
Ja, früher war alles einfach. Da war China die Gelbe oder die Rote Gefahr. Ergraute Bundesrepublikaner und –innen erinnern sich noch an Kanzler Adenauer, der das Parlament mit den einfachsten Worten warnte: „Meine Damen und Herren! Ich sage nur: Kina, Kina,Kina!“
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25. August 2008 in Publikationen
in: Neues Deutschland
Horst Emig ist Sport-Journalist. Er konzipierte, moderierte große Live-Sendungen für die ARD und den Hessischen Rundfunk. Er war Abteilungsleiter einer großen Redaktion, der Sportchef einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, einer der Könige des Mediensports mit dem besonderen Fachgebiet Radsport, also unter anderem auch Star-Reporter bei der Tour de France.
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06. Juni 2008 in Publikationen, Staatsziel Kultur
in: Freitag
Mit einem Staatsziel Kultur werden wir erst die Kultunation, die wir sein wollen
Es stimmt schon: Weder Mann, noch Frau wird sich etwas kaufen können für das „Staatsziel Kultur“. Keine Konzertkarte. Kein Theaterticket. Keinen Museumsbesuch. Leider auch keinen Musik-, Mal-, Tanzkurs oder Bücher und Bilder. Aber es wird schon einen Unterschied machen, ob sich unser Staat, unsere Gesellschaft in der Verfassung ausdrücklich dazu verpflichtet, die Kultur zu schützen und zu fördern – oder eben nicht.
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