Zum Menü zum Inhalt

Publikationen

Bücher:

  • Zigeuner heute: Untersuchung einer Außenseitergruppe in einer deutschen Mittelstadt, Enke Verlag, Stuttgart, 1963
  • Hinterhöfe der Nation: Die deutsche Grundschulmisere, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1971
  • Sozialismus als Männersache oder kennen Sie ‘Bebels Frau’?: seit 100 Jahren ohne Konsequenz, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1978
  • Telegramme aus London, Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg, 1986
  • Warenhaus Journalismus – Erfahrungen mit der Kommerzialisierung des Fernsehens, Picus Verlag, Wien, 2004
  • Dieses Jahr in Jerusalem. Theodor Herzl – Traum und Wirklichkeit, Aufbau Verlag, Berlin, 2004

Sperrminorität unmöglich

nmzEin kleiner Presse-Nachtrag:
In ihrer Februar-Ausgabe hat die “neue musikzeitung” unter Kulturpolitikern eine Umfrage zu dem Thema “Sperrminorität steht für Kontrolle – Staatliche Einflussnahme auf zivilgesellschaftliche Institutionen?” durchgeführt. Hintergrund ist, dass der Deutsche Musikrat e.V. Ende Januar beschlossen hat, mit dem Staatsminister für Kultur und Medien einen Vertrag abzuschließen, der den Zuwendungsgebern (BKM, BMSFS, KMK) im Aufsichtsrat der Deutscher Musikrat Projektgesellschaft mbH eine Sperrminorität in entscheidenden Fragen einräumt, z.B. bei der Neuaufnahme mehrjähriger Projekte oder auch bei Bestellung und Wiederbestellung von Geschäftsführern.

Lesen Sie nacholgend mein Statement und auf www.nmz.de auch alle anderen Beiträge dazu. weiterlesen …


“Urheberrecht zwischen Schutz und Abschaffung”

Logo“Im Internet können Musik und Filme heruntergeladen werden, ohne dass die Urheber dafür entschädigt werden. Ist eine Pauschalabgabe auf Internetanschlüsse die Lösung?” Diese Frage wird in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung “Das Parlament” gestellt und die kulturpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen geben Antworten. Welcher Auffassungen Wolfgang Börnsen (CDU/CSU), Siegmund Ehrmann (SPD), Reiner Deutschmann (FDP) und Agnes Krumwiede (Bündnis 90/Grüne) sind, können Sie unter www.das-parlament.de nachlesen. Hier meine Meinung:

Eine Kulturflatrate im Sinne einer allgemeinen Medienabgabe auf das Internet ist problematisch. Sie führte zu Zwangsvergütung aller kostenfreier Inhalte, zu einem beständigen Streit um Vergütungsquoten und in ungeahnte Höhen. Schließlich sind nahezu alle Kulturgüter digital darstellbar und erhöhten eine pauschale Medienabgabe kontinuierlich. weiterlesen …


Sollte die Stasi-Überprüfung in Behörden verlängert werden?

Braunschweiger-Zeitung_mediumDiese Frage stellt heute die
“Braunschweiger Zeitung” auf ihrer Meinungs-Seite und veröffentlicht dazu ein Pro & Contra. Ich sage NEIN – wie ich das begründe, können Sie nachfolgend in meinem Beitrag lesen. GANZ ANDERS sieht das der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz (CDU), dessen Pro wir hier gerne dagegengestellt hätten, weil die Demokratie schließlich von Pro & Contra lebt. Doch leider ist die Zustimmung von Herrn Vaatz nicht zu erhalten.

BildDie Vergangenheit unseres 40 Jahre in zwei Gesellschaftssysteme getrennten und nunmehr seit 20 Jahren vereinten Landes verlangt eine Auseinandersetzung mit dem Umgang der Geschichte der DDR und ihrer Aufarbeitung einerseits und eine humane Gewichtung der Rechtsprinzipien, „Verjährung“ und „Verhältnismäßigkeit“ andererseits.

Unser Credo als LINKE lautet unmissverständlich:
JA, wir sind für die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit, und zwar je vertiefter und differenzierter, desto besser.
Aber wir sagen NEIN zu weiteren Überprüfungsfristen für den öffentlichen Dienst. Wir haben schon die Verlängerung der Überprüfungsfristen über 2006 hinaus abgelehnt, weil wir durch sie das Rechts-Prinzip der Verhältnismäßigkeit verletzt sehen. weiterlesen …


Was alles möglich ist!

clara_13in: clara (Nr. 13)

Unvergessen die Wahlnacht 2005: zu erleben wie Bundeskanzler Schröder die Kontrolle über sich verliert, über seine Gesichtszüge, über sein Lachen, über seine Gesten, über seine Worte … Sturz aus der Macht. Und dies zu erleben in einem Moment, in dem feststeht, dass ich Mitglied des Bundestages sein werde. Sehe ich dieses öffentliche Schauspiel einer Abwahl immer noch mit meinen »journalistischen« Augen oder schon mit »politischen«?

Die versteinerte Miene der Herausforderin, das müde Einmischen des Außenministers, der genussvoll hohe Ton des liberalen Chefs, das zufriedene Gesicht von Lothar Bisky … Beobachte ich das mit »journalistischem« oder »politischem« Blick?

Ich weiß nur, dass ich dachte: Wie gut, dass es eine Verfassung gibt, ein Parlament, feste Regeln, die sich Geschäftsordnung nennen. Und meine Neugier auf die Arbeit in diesem Rahmen einer Demokratie – sowieso das Motiv für meinen Wechsel in die Politik – meine Neugier wuchs in dieser Nacht. Der Machtwechsel in dieser Nacht war Ausgangspunkt für unsere politische Arbeit in dieser Legislaturperiode – und wir waren der Ausgangspunkt für diesen Machtwechsel. Die Zeit der alten Blöcke war vorbei. LINKS wirkte schon in diesem allerersten Augenblick. weiterlesen …


Gagen für die Plaudertaschen

nd_kleinnd_medienkolumne_foto_klein1

Faksimile des Artikels

Alles ist ungerecht. Ungerecht ist, dass Tom Buhrow als „Mister Tagesthemen“ ein ARD-Gehalt bezieht, während Claus Kleber vom ZDF pro Moderation des „Heute Journals“ bezahlt wird und damit wahrscheinlich viel mehr verdient. Ungerecht ist, dass Tom Buhrow sich Nebentätigkeiten als Angestellter genehmigen lassen muss, während Anne Will ihre Sendungen als eigene Firmenchefin produziert und niemanden gegenüber Rechenschaft schuldig ist, wo sie wann und gegen welches Entgelt sonst noch auftritt.

Das alles ist ungerecht und wird deshalb immer mal wieder in der Öffentlichkeit diskutiert. Sind die Spitzenleute des öffentlich-rechtlichen Systems tatsächlich so seriös, sachlich, unabhängig und der Information verpflichtet, wie sie selbst und ihre Anstalten behaupten, wenn sie gleichzeitig bei Banken und Firmen auftreten als Vertragsredner, Conferenciers, Interviewer, Moderatoren? Sind sie glaubwürdige, integre Journalisten oder nicht?

weiterlesen …


Vierzig Jahre, vierzig Werke

der_freitag1

Gastkolumne Luc Jochimsen, Publizistin und Bundestagsabgeordnete der Linkspartei

VIERZIG JAHRE, VIERZIG WERKE

So, jetzt haben wir uns genug geärgert und zur Genüge empört über die westdeutsche Siegershow 60 Jahre, 60 Werke mitten aus dem kalten Krieg im 20. Jahr unserer Einheit.

Günter Grass hat „Skandal“ gerufen. Wolfgang Thierse hat geschimpft: „Der Kurator aus dem Rheinland hat immer noch nichts gelernt!“ Und die Akademie der Künste hat erklärt: „Der Verlust historischen Denkens über Kunst in diesem Land hat beunruhigende Ausmaße angenommen.“ Und Christoph Hein hat in einem bewegenden offenen Brief (Freitag 19/09) an die Bundesregierung geschrieben.

weiterlesen …


Geplantes Monstrum

in: Neues Deutschland

Das ND widmet sich auf einer Debatten-Seite der Streitfrage: Braucht Berlin ein Einheits- und Freiheitsdenkmal?. Hierbei übernehme ich die kritische Position, Prof. Dr. Peter Brandt stellt mit seiner befürwortenden Argumentation meinen Gegenpart dar.

Faksimile der Zeitungsseite

»Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen« sagte Staatsminister Bernd Neumann (CDU) am 6. Mai vor dem Bundestagsausschuss für Kultur und Medien, als er die Jury-Entscheidung, das vorgesehene Wettbewerbsverfahren abzubrechen, bekanntgeben musste. »Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen«, sagte auch Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) und Jury-Mitglied in der gleichen Sitzung gewissermaßen als Trost-Echo und Hinweis auf die schwierige Aufgabe, die nun erst recht auf alle politisch Verantwortlichen zukäme. »Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen« – als ob es darum ginge!

weiterlesen …


Rückwärtsgewandte Geschichtssteuerung

polen

Zur Kritik an der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“

in: POLEN und wir (2/2009)

Am 3. September 2008 legte die Bundesregierung ihren Gesetzentwurf zur Errichtung der „Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung“ vor. Die Stiftung wurde in der Gesetzesvorlage der Koalitionsparteien vom 14. Oktober 2008 als „unselbständige“ Stiftung im „Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung ‚Deutsches Historisches Museum’“ eingebettet. Der Gesetzentwurf erlangte nach der zweiten und dritten Beratung im Deutschen Bundestag bei zu Protokoll gegebenen Reden mit Abstimmung ohne Debatte in der Nacht auf den 5. Dezember 2008 Gesetzeskraft. Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag hat dem Gesetz seine Zustimmung verweigert.

weiterlesen …


Die ‘Causa Brender’

in: Neues Deutschland

Es gibt in der »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht eine Szene über die Wirkung brutaler Machtausübung. Der Bettlervermarkter Peachum konferiert mit dem Polizeichef Brown. Es geht darum, dass Peachum eine große Bettlerdemonstration anlässlich der Hochzeitsfeierlichkeiten der Königin plant, um den Polizeichef zu erpressen. »Ja, machen Sie das nur, Peachum, schicken Sie die Leute auf die Straße«, sagt der Polizeichef ungerührt, »ich werde sie zusammenschlagen lassen, dass nichts mehr von ihnen übrig bleibt, niemand kann mir das verbieten.«

weiterlesen …


Der 8. März oder: Wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt

in: querblick Nr. 2/2009, dem Infoblatt für feministische Politik und Geschlechtergerechtigkeit der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Vorgeschichte, Geschichte, Nachgeschichte einer ARD Dokumentation von 1981

Vorgeschichte:
1978/79 war eine Zeit der Reformdiskussionen in der alten Bundesrepublik. Wie geht es Kindern, Schülern, Studenten, Frauen, Arbeitern? Das waren zentrale Fragen, mit denen sich vor allem auch die öffentlich-rechtlichen Sender befassten: in Dokumentationen, politischen Magazinen, Gesprächsrunden…
Im Ersten, im Zweiten und allen Dritten Programmen.

weiterlesen …


Seiten: 1 2 3 4 »

nach oben