Presse
21. Februar 2011 in Presse
Sonntag, 20. Februar, 18.26 Uhr im Live-Ticker auf der BILD-Homepage: „Luc Jochimsen (Linke): ‚Wir sind gekommen, um zu bleiben. Hamburg braucht eine starke Opposition.‘“ Gesagt hatte ich das in der ARD-Sendung „Wahl 2011: Bürgerschaftswahl Hamburg“, in der ich zu diesem Zeitpunkt zu Gast war.
21. Februar 2011 in Café Gedanken frei, Presse
Im Feuilleton der „Thüringer Allgemeine“ vom Montag steht ein Bericht über unsere Veranstaltung: „Anschauliches Bild vom Denken in Ost und West“. „Wie Hans Christange und Klaus Stenzel so in Hemd und Pullover, und beide bebrillt, auf der Bühne in der Weimarer Eckermann-Buchhandlung sitzen, sind sie sich durchaus ähnlich“, schreibt der Redakteur Hanno Müller. „Doch die beiden Männer könnten unterschiedlicher nicht sein. (…) Dass sie durchhielten, macht ihren Briefwechsel zu einem einzigartigen, ebenso toleranten wie fairen, Stimmungsbild des Denkens in Ost und West.“
Die Speyerer Lokalausgabe der „Rheinpfalz“ berichtete mehrfach über den Studienrat aus Speyer, Klaus Stenzel, und Hans Christange aus Cottbus und deren Briefwechsel „Ost-West Denkstrukturen“ – und die Redaktion verfolgt das Projekt weiter. Am Donnerstag vor der Veranstaltung wurde über die „Wende-Sicht aus Speyer in Weimar“ berichtet:
„Das Werk blieb nicht unbeachtet in hohen politischen Kreisen. Die Autoren werden zu Lesungen geladen. Die Bundestagsabgeordnete Luc Jochimsen, zuletzt Kandidatin der Partei „Die Linke“ für das Bundespräsidentenamt, hat sie ins „Café Gedanken frei“ nach Weimar eingeladen. Dort werden die beiden zum ersten Mal gemeinsam lesen. ‚Was mich besonders an dem Briefwechsel fasziniert, ist die Authentizität der zwei Individuen. Es sind eben keine Redakteure oder Direktoren von Gedenkstätten, sondern authentische Bürger, und das Generationsübergreifende. Es geht ja nicht nur um Stenzel und Christange, sondern es werden Schüler von heute einbezogen. Das ist besonders wichtig, denn diese Generation braucht den Dialog als Fundament für ein vereinigtes Zusammengehen‘, würdigt Jochimsen den Ansatz und die Bedeutung des Briefwechsels.“
15. Februar 2011 in Presse
In der aktuellen Ausgabe des Magazins marx21 – Netzwerk für internationalen Sozialismus (Februar/März 2011) ist folgendes Interview mit mir über den Zustand der Medienbranche veröffentlicht.
marx21: Die Krise hat die Verlagsbranche hart getroffen. Im Jahr 2009 sind die Werbeeinnahmen, eine der wichtigsten Geldquellen der Branche, um 20 Prozent gesunken. Bekommen das auch die Journalisten zu spüren?
Luc Jochimsen: Ja sicher, die Arbeitssituation hat sich weiter verschlechtert. Laut einer Studie im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbands vom Mai 2010 klagen medienübergreifend drei Viertel der Befragten, der Arbeitsdruck habe zugenommen oder stark zugenommen.
Die Studie bezieht sich allerdings auf die vergangenen fünf Jahre. Das ist wichtig, denn die Negativentwicklung in den Redaktionen hat schon vor der Krise angefangen. Verschlankung von Redaktionen, Umstrukturierung von Sendern – unter diesen Schlagworten wird schon seit geraumer Zeit an der journalistischen Arbeit gespart, im Wesentlichen an den Personalkosten.
Immer weniger Journalisten müssen dieselbe Arbeit oder zum Beispiel durch die gleichzeitige Bestückung von Online-Angeboten sogar mehr Arbeit stemmen. Selbstverständlich ist die Honorierung nicht gestiegen.
Aber wachsender Arbeitsdruck muss ja nicht gleichbedeutend mit schlechterem Journalismus sein – Druck gehört schließlich zu dem Beruf… weiterlesen …
14. Februar 2011 in Erinnerungskultur, Presse
Unter diesem Titel berichtet die Wochenzeitung „Das Parlament“ in ihrer aktuellen Ausgabe über die Vertriebenen-Debatte am vergangenen Donnerstag. Im Untertitel heißt es weiter: „Opposition kritisiert Bezug auf die ‚Charta der deutschen Heimatvertriebenen‘ von 1950″. Über mich und meine Rede heißt es in dem Artikel: „Lukrezia Jochimsen von der Linksfraktion griff den Antrag scharf an und bezichtigte ihn der ‚Geschichtsklitterung‘ und der ‚Verdrehung historischer Tatsachen‘. Durch seine Annahme würden die Regierungsfraktionen ‚das Ansehen dieses Hohen Hauses schädigen‘, sagte Jochimsen. Mehrere Unterzeichner der Charta hätten wichtige Positionen in NSDAP und SS bekleidet: So habe Rudolf Wagner, der für die Bukowina-Deutschen unterschrieb, während des Krieges für die NS-Sicherheitspolizei unter anderem im besetzten Paris gearbeitet.“ Der komplette Artikel ist unter www.das-parlament.de nachzulesen.
11. Februar 2011 in Erinnerungskultur, Presse
Dass es einen „Streit um Koalitionspläne zum Gedenktag für Vertriebene“ gibt, stellt der Tagesspiegel heute sehr richtig fest. Die Opposition äußerte sich gestern empört darüber, den 5. August zu einem Gedenktag für Vertriebene erklären zu wollen – dem Jahrestag der Verkündung der Charta der Heimatvertriebenen 1950. „Luc Jochimsen von der Linken kritisierte, die Charta relativiere die deutsche Schuld.“, so der Tagesspiegel.
Die Frankfurter Allgemeine zitiert mich in dem Artikel „Bundestag würdigt Vertriebene“ wie folgt: „Die Abgeordnete Jochimsen (Linkspartei) sprach von ‚Geschichtsklitterung, Verdrehung und Ausblendung historischer Tatsachen‘. Ungeachtet von Kritik, auch aus dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung ‚Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘, füge die Koalition dem Ansehen des Bundestages großen Schaden zu.“
Und die tageszeitung hob in ihrem Beitrag „Streit um Vertriebenentag“ auf die Geschlossenheit der Opposition ab: „Übereinstimmend wurde konstatiert, dass der Antrag sich gegenüber der ‚Charta‘ völlig apologetisch verhalte. Mit keinem Wort werde erwähnt, dass der Kontext der Vertreibung mit den Verbrechen Nazi-Deutschlands in dem Dokument ausgeblendet, dass der Völkermord an den Juden mit keinem Wort erwähnt, dass die deutschen Vertriebenen als die größten Opfer geschildert werden. (…) Sowohl von Volker Beck (Bündnisgrüne) wie von Luc Jochimsen (Linke) wurde darauf hingewiesen, dass zu den Unterzeichnern der ‚Charta‘ Mitglieder der SS gehört hätten.“ Der komplette Artikel ist unter www.taz.de nachzulesen.
31. Januar 2011 in Arbeit in Thüringen, Presse

Am Sonnabend war ich auf dem Neujahrsempfang der Linken in Mühlhausen zu Gast und berichtete u. a. über diese geplante Veranstaltung, die 2012 in Mühlhausen stattfinden soll. Gemeinsam mit der Thomas-Müntzer-Gesellschaft, Thomas T. Müller von den Mühlhäuser Museen, Kirchenvertretern und Wissenschaftlern möchte ich versuchen, den Theologen Müntzer in ein anderes Licht rücken. In der Thüringer Allgemeine vom Montag heißt es weiter: „Die Fragen der Freiheit der Religion und der sozialen Gerechtigkeit bieten viel ‚Deckungsgleichheit‘ und Diskussionsstoff. Vor diesem Hintergrund sollten sich insbesondere die Linken stärker mit der Reformation auseinandersetzen, so Jochimsen.“
Der komplette Artikel zum Neujahrsempfang ist unter www.muehlhausen.thueringer-allgemeine.de nachzulesen.
26. Januar 2011 in Presse
Dies vermeldet heute der Tagesspiegel, nachdem der designierte Beauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, sich gestern in unserer Fraktion vorgestellt hatte. Die Zeitung zitiert mich mit meiner Aussage, dass diese Vorstellung absolut beeindruckend war, das Abstimmungsverhalten dennoch offen ist. Am Freitag wird der Bundestag aller Voraussicht nach Jahn zum Nachfolger von Marianne Birthler wählen, die nach zehn Jahren im März turnusgemäß aus dem Amt scheidet.
26. Januar 2011 in Presse
Heute ist im Tagesspiegel der Artikel „Wisch‘ dir was – Fast jeder zweite Abgeordnete besitzt ein iPad. Doch nicht alle Parlamentarier nutzen es zum Arbeiten“ erschienen.
Die Redakteurin Sonja Pohlmann befragte auch mich zu meinen iPad-Gewohnheiten und ich gab ihr u. a. folgende Antwort: Ich bin sicher, dass das iPad im Plenarsaal viel mehr ablenkt. Ich benutzte mein iPad deshalb auch nicht im Plenarsaal, sondern nur im Büro, wenn ich unterwegs bin oder Zuhause. Ich lese E-Mails und aktuelle Nachrichten. Ich „surfe“ aber lieber weiterhin durch eine gedruckte Zeitung als durch die digitalen Ausgaben. Denn erstes brauche ich das haptische Gefühl und zweitens stoße ich dabei eher auf Texte, die ich bei der zielgerichteten Suche im Netz verpassen würde.
Der komplette Beitrag ist unter www.tagesspiegel.de nachzulesen.
04. Januar 2011 in Presse

Gremliza: Seit die PDS, jetzt Die Linke, im Bundestag sitzt, gab es dort nur zwei Abstimmungen, für deren Ausgang ihre Stimmen den Ausschlag gaben. Im ersten Fall hat die PDS versagt, als sie zusammen mit den national gesinnten Kräften, sprich: den rechten Flügeln der anderen Parteien, für den Umzug der Regierung und des Parlaments von Bonn nach Berlin stimmte. Im zweiten Fall hat Die Linke tatsächlich Schlimmeres verhütet, als sie durch die Aufstellung ihrer Kandidatin Luc Jochimsen dafür sorgte, daß die Bundesversammlung statt des reaktionären Heuchlers Gauck den konservativen Schnarchsack Wulff zum Präsidenten wählte. Sind sie mit dem soweit zufrieden?

Jochimsen: Natürlich bin ich mit Wulff nicht zufrieden. Er hat schon mit seinen ersten Auftritten gezeigt, warum es keine gute Idee war, ihn zum Bundespräsidenten zu machen. Seine Rede vom Islam, der zu Deutschland gehört, ist so ein typisch modischer, überhaupt nicht durchdachter Satz. Nein, mit Wulff bin ich überhaupt nicht zufrieden. Aber ich bin schon zufrieden, daß es Gauck nicht ist.
Wulff war das kleinere Übel?
Ja. Aber zurück zum Umzug von Bonn nach Berlin. Ich habe mir nie vorstellen können, daß die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern eine Hauptstadt Bonn akzeptieren würden. Die haben vierzig Jahre lang Bonn als gegnerische Hauptstadt erlebt. Und nun sollten sie zu all dem, zu dem sie Ja sagen mußten, auch noch Bonn als Hauptstadt anerkennen. Deshalb war das Votum für Berlin als Hauptstadt eine richtige Entscheidung der damaligen PDS. weiterlesen …
27. Dezember 2010 in Presse
Yvonne Ploetz und ich – zwei Frauen aus der Linksfraktion, die jüngste und die älteste – sprachen zum Jahresende mit Gisela Zimmer u.a. über die vergangenen Monate, die Bundespräsidentenwahl im Sommer und unsere Wünsche für 2011. Das Interview können Sie sich unter www.linksfraktion.de auch anhören und hier nachlesen. weiterlesen …
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