Arbeit in Thüringen
14. Juni 2010 in Arbeit in Thüringen

- Auf dem Podium bei der Afghanistan-Konferenz (v.l.n.r.): Christian Hirte, MdB (CDU); Astrid Rothe-Beinlich, Vizepräsidentin des Thüringer Landtags (Bündnis 90/Die Grünen); der Moderator Gerwald Herter; Prof. Dr. Dietmar Herz, Staatssekretär Thüringer Justizministerium (SPD)
Der Tag startete mit einem Interview bei Salve TV in Erfurt und ging weiter beim Tag der offenen Tür im Landtag. Hier war ich am Vormittag Gast beim Kommunalpolitischen Forum Thüringen e.V., das in mehreren Gesprächsrunden „Die Kultur in der Krise!“ in den Mittelpunkt rückte. In der Kultur Tätige oder für Kultur Verantwortliche haben sich über die Situation von Kulturinitiativen ausgetauscht. Diskutiert haben wir über die finanzielle Situation, den von uns geforderten Schutzschirm für die Kultur und die Einheit von Kultur, Bildung und Sozialpolitik.
Danach stand ich für einen Polit-Talk mit Bodo Ramelow auf der Landtags-Bühne und anschließend ging es nach Neudietendorf bei Erfurt, wo die Evangelische Akademie Thüringen und die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einer Tagung zum Thema „Krieg in Afghanistan: Kurskorrektur, Auswege oder dauerhaftes militärisches Engagement?“ eingeladen haben. In der Diskussionsrunde „Abzug oder Aufstockung? Welche politische Strategie gibt es für den Afghanistan-Konflikt?“ habe ich noch einmal unterstrichen, dass die deutschen Truppen sofort aus diesem Land abgezogen werden müssen. Alle anderen Teilnehmer sprachen sich gegen solch einen sofortigen Abzug aus.
14. Mai 2010 in Arbeit in Thüringen, Pressemitteilungen

- Der Theaterplatz in Weimar
Raus aus den Gebäuden – rauf auf die Plätze: Das ist das richtige Rezept, um die Vielfalt der Thüringer Kultur darzustellen und für sie zu werben. Ich kann also die gemeinsame Aktion der Thüringer Theater und Orchester am morgigen Samstag nur begrüßen.
In Thüringen gibt es eine hervorragend aufgestellte und qualitativ hochwertige Theater- und Orchesterlandschaft. Leider wird über diese viel zu oft nur in Zusammenhang mit finanzieller Unterstützung oder gar Streichungen gesprochen. Jetzt setzen die Theater das richtige Signal und gehen mit Konzerten, Lesungen und Aufführungen in die Öffentlichkeit – und zeigen damit: ‚Wir sind für die Bürger da!‘
Wer öffentlich um Zuschüsse wirbt muss auch öffentlich zeigen, was er zu bieten hat. Deshalb wäre es schön, regelmäßig solche Aktivitäten in Innenstädten, auf Marktplätzen oder in Einkaufszentren erleben zu können. Außerdem haben die Theater langfristig nur Erfolg, wenn sie gemeinsam gegenüber dem Land auftreten und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.
So treten u.a. das Theater Erfurt mit seinem Philharmonischen Orchester vor der Staatskanzlei in Erfurt und das Deutsche Nationaltheater auf dem Theaterplatz in Weimar jeweils von 11.00 bis 11.30 Uhr auf.
10. Mai 2010 in Arbeit in Thüringen, Pressemitteilungen
Am Wochenende haben die Thüringer Bundestagsabgeordneten Steffen-Claudio Lemme (SPD), Johannes Selle (CDU) und ich eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben, in der wir zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ins Landratsamt nach Apolda einladen. Die Thüringische Landeszeitung greift diese Meldung in ihrer heutigen Lokalausgabe für das Weimarer Land auch gleich unter der Überschrift „Parteiübergreifend gegen Rechts“ auf. Hier nun unsere gemeinsame Erklärung:
„Eine solche Ausstellung muss von allen Demokraten unterstützt und gefördert werden, darin waren sich alle drei Mandatsträger bei der Eröffnungsveranstaltung am 8. Mai, dem Tag des Kriegsendes, einig.
Rechtsextreme Gewalt ist nach wie vor bedauerlicher Alltag in der Bundesrepublik, kamen die drei Politiker überein. Auch im Jahr 2009 wurden wieder knapp eintausend rechte Gewalttaten im Bundesgebiet gezählt und damit fast drei Delikte pro Tag. weiterlesen …
19. April 2010 in Arbeit in Thüringen, in Thüringen

- Ich berichte von meiner achtjährigen Geschichte als Linke zwischen Ost und West.
Unter dem Motto „Die Vielfalt in der Einheit als Chance für eine starke LINKE!“ kamen am vergangenen Samstag ca. 120 Mitglieder unserer Partei und Sympathisanten zusammen, um einen Monat vor dem Bundesparteitag über die weitere Entwicklung der Partei zu diskutieren – im 20. Jahr der deutschen Einheit, als Beitrag zu einem weiteren Zusammenwachsen von Ost und West.
DIE LINKE gibt es bundesweit erst seit 2007, sie hatte sich aus PDS und WASG gegründet und damit das Parteienspektrum in der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig verändert. Wie die Wahlergebnisse zeigen, setzen viele Menschen Hoffnung auf eine politische Kraft, die linke Positionen in der Öffentlichkeit stärker thematisiert und Alternativen zur herrschenden neoliberalen Politik entwickelt.
12. März 2010 in Arbeit in Thüringen
Der Thüringer Arbeitslosenverband war in der letzten Woche in meinem Weimarer Bürgerbüro und hat zum 99. Frauentag mein Schaufenster umdekoriert (Foto). Das zeigt mir, welchen Stellenwert dieser Tag auch ausserhalb von Parteien oder Gewerkschaften noch immer hat. Auch für mich ist der 8. März ein besonderer Tag.
Im Jahr 1981 hatte ich die Möglichkeit, für die ARD die Dokumentation „Der 8. März – Wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt“ zu machen. Ich portraitierte den Berufsalltag von Frauen im Bezirk Erfurt. Eine verheiratete Arbeiterin, eine geschiedene Frau, eine Ärztin und eine LPG-Bäuerin gaben Einblick in ihr Leben – und sagen auch heute noch, dass sie damals nichts beschönigt haben.
Heute wird dieser Film im thüringischen Bad Salzungen und am Sonntag in Hamburg öffentlich gezeigt – und anschließend gibt es jeweils eine Diskussion mit mir und dem Publikum (siehe Termine).
Ankündigung für die Veranstaltung am Sonntag in der Tageszeitung junge Welt.
10. März 2010 in Arbeit in Thüringen
Heute hatte ich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Weimar zu Gast, der ich in unserem Fraktionssaal von meiner Arbeit berichtete – und natürlich Fragen beantwortete.
05. März 2010 in Arbeit in Thüringen, Tagebuch
Eine alarmierende Nachricht erreichte mich die Woche aus Greiz: In der Nacht zum Dienstag zerstörten Unbekannte eine Schaufensterscheibe des Bürgerbüros meines Fraktionskollegen Frank Tempel – am Markt, mitten in der Stadt. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.
„Ich verurteile jeglichen Einsatz von Gewalt, ob sie gegen Menschen oder gegen Eigentum gerichtet ist. Zumal die Arbeitskraft der MitarbeiterInnen damit vereinnahmt wird und somit auch das Geld der Steuerzahler“, so Frank Tempel. Trotz der nun etwas schwierigen Arbeitsbedingungen bleibt das Büro zu den üblichen Zeiten für die Anliegen der BürgerInnen geöffnet – nun erst recht!
24. Februar 2010 in Arbeit in Thüringen, Pressemitteilungen
Mit Entsetzen habe ich die Nachricht zur Kenntnis genommen, dass die Rückkehr des Panzerbataillons 701 am 8.April in Gera mit einer militärischen Inszenierung auf dem Marktplatz begangen werden soll.
Als Kind habe ich das Grauen des Krieges selbst miterlebt und musste mit ansehen, wie einst gefeierte Kriegshelden als zerbrochene Menschen zurückkehrten. Ich hätte niemals geglaubt, dass Krieg in Deutschland wieder gefeiert wird.
Stattdessen fordere ich, mit einer Kundgebung für den Frieden ein Zeichen gegen den Krieg und die schleichende Remilitarisierung zu setzen. Dabei muss auch der zivilen Opfer des militärischen Engagements der Bundeswehr gedacht werden. weiterlesen …
04. Februar 2010 in Arbeit in Thüringen
Gestern fand im Erfurter Rathaussaal der Neujahrsempfang der Thüringer Linken statt – eine schöne Gelegenheit, um mit Kollegen, Bekannten, Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

- Bodo Ramelow, Hauptrednerin Gesine Lötzsch, Katja Kipping und Kersten Steinke (v.l.n.r.)

- Geburtstagskind Tamara Thierbach, LINKE-Bürgermeisterin und Kulturdezernentin der Stadt Erfurt

- Mit Ralph Lenkert (3.v.l.) und Harald Graef (2.v.r.), dem Präsidenten des Thüringer Verfassungsgerichtshofes
04. Februar 2010 in Arbeit in Thüringen, Pressemitteilungen
Anlässlich des heutigen Aktionstages der Thüringer Solarindustrie erklären die Thüringer Abgeordneten der LINKEN im Bundestag, Kertsen Steinke, Frank Tempel, Jens Petermann, Ralph Lenkert und ich:
Die Pläne der Bundesregierung, die Einspeisevergütung für Solarstrom deutlich zu kürzen, gefährden in Thüringen tausende Arbeitsplätze. Wir erklären uns deshalb mit den Beschäftigten der Solarindustrie, die heute in verschiedenen Thüringer Städten gegen das Regierungsvorhaben demonstrieren, solidarisch. Ralph Lenkert, Sprecher der Landesgruppe, wird heute bei Schott Solar in Jena vor Ort sein, um den Betroffenen als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Die Kürzung der Förderung muss schnellstens vom Tisch, denn sie vernichtet Arbeit und ist nicht zuletzt auch energiepolitisch eine Katastrophe.
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