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Arbeit in Thüringen

Der Freitag in Erfurt – mein ganz persönlicher Tag des Ehrenamtes

Im Gespräch mit Erfurts Oberbürgermeister

Er begann mit der Verleihung des Bürgerpreises der Sparkassenstiftung Erfurt-Weimar. Dieter Bauhaus, der Sparkassenchef, hatte mich eingeladen, in diesem als Jurorin bei der Preisvergabe mitzuwirken. Eigentlich hätten alle eingereichten Vorschläge einen Preis verdient. Ich habe mich daher gefreut, dass meine persönlichen Favoriten auch ausgezeichnet worden sind: Ebba Streblow aus Erfurt, die sich seit Jahren für die Kinder von MigrantInnen und aus sozial-schwachen Familien engagiert. Sie organisiert Sprachunterricht, leistet Unterstützungsarbeit für die Familien und organisiert damit gesellschaftliche Teilhabe – vorbildlich. weiterlesen …


Ein Artikel über meinen Besuch in Mühlhausen am Donnerstag

Die Tageszeitung berichtet im Mühlhäuser Lokalteil vom Freitag über mein Treffen mit den Initiatoren des Projektes „Kunst in Kirchen“, meine Thüringen-Tour insgesamt und eine Veranstaltung, die ich für das Jahr 2012 plane: „Auf kulturellen Pfaden – Luc Jochimsen von der Bundestagsfraktion der Linken will in Mühlhausen Luther-Veranstaltung“. In dem Bericht heißt es beispielsweise: „Die Bundestagsabgeordnete wandelt derzeit eine Woche auf kulturellen Pfaden in Thüringen. Die Menschen würden heutzutage mehr wollen, nicht nur Natur oder kulinarische Genüsse, sondern immer in Verbindung mit Kultur, mit Erlebnissen. Sie sei der Auffassung, die Kommunen müssten viel mehr in Kultur investieren, um Anreize für den Besuch einer Region zu schaffen.“ Und in der Tat möchte ich 2012, innerhalb der Luther-Dekade, eine Veranstaltung zu Müntzer organisieren – denn immer wird über den Reformator geredet, nirgends jedoch über Thomas Müntzer.

Und so sah mein kompletter Tag in Mühlhausen aus: weiterlesen …


„Nothilfe für die Kultur wichtig – Luc Jochimsen setzt auf Unterstützung aus Bundesmitteln“

Unter dieser Überschrift machte die Zeitung auf ihrer Titelseite vom Donnerstag die Kultur zum Thema des Tages. „Luc Jochimsen sieht die Kultur in den Kommunen in einer Gefahr, die nur durch eine ungewöhnliche Maßnahme zu verringern sei: Die Kulturpolitikerin der Linken macht sich daher für ein Nothilfe-Programm des Bundes stark“, heißt es in dem Dreispalter auf der Seite 1. Der komplette Text unter www.tlz.de. weiterlesen …


Am Mittwoch in Weimar & Erfurt

Der Tag endete mit Stöber-Art im Erfurter Stöberhaus

Der Mittwoch begann zunächst im Handwerksbildungszentrum Weimar, wo ich mir ein Bild von der überbetrieblichen Ausbildung in dieser Einrichtung machen wollte. Anlass war die Besucherreise, die die Jugendlichen auf meine Einladung im März 2011 nach Berlin machen werden. Ich war begeistert, von den Ausbildungs- und Weiterbildungsangeboten, die mir der Ausbilder, Herr Buchwald und die Sozialarbeiterin, Frau Ast, präsentierten. An modernsten Maschinen lernen die jungen Menschen in den Bereichen Holz, Metall, Kunststoff, Bau- und KFZ-Handwerk. Für viele von ihnen ist es eine letzte Chance, noch eine fundierte Berufsausbildung zu erhalten.
In einer lockeren Gesprächsrunde erläuterte ich die Arbeit einer Oppositionsabgeordneten im Bundestag. Bei der Frage nach den direkten Folgen der Berliner Politik kam die Diskussion auf die Aussetzung der Wehrpflicht, was die meisten jungen Männer in der Runde bedauerten. Wäre es doch eine Möglichkeit, nach der Ausbildung „etwas Sinnvolles“ zu machen. Grund für diese Meinung ist, dass die meisten von ihnen nach der Ausbildung die Arbeitslosigkeit erwarten – oder einen Job im Westen. Wenn aber alle im Westen arbeiten, welche Zukunft hat dann Thüringen? Nachdenklich verließ ich das HBZ.
Müssen die Menschen, insbesondere aus dem Osten, immer zu ihrer Arbeit ziehen? Oder geht es nicht auch umgekehrt? weiterlesen …


Am Dienstag in Schleusingen, Suhl & Erfurt

Museumsdirektor Werneburg zeigt mir das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg

Am Dienstag, dem ersten Tag meiner Thüringen-Woche, besuchte ich Schleusingen in Südthüringen. Da mein Mädchenname Schleusinger ist, wollte ich schon immer mal in diesen Ort, um in Kirchenbüchern meiner familiären Herkunft auf den Grund zu gehen. Für dieses Vorhaben war leider keine Zeit, dafür besuchte ich andere interessante Einrichtungen.

Vormittags besichtigte ich das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg  Schleusingen.  Museumdirektor Dr. Ralf Werneburg führte mich durch die zahlreichen Räume des Schlosses und stellte mir die Ausstellungen vor. Ich war vor allem von der pädagogischen Gestaltung begeistert. Man bekommt in diesem Museum nicht nur die Möglichkeit, sich originale Fossilien anzusehen, sondern kann anhand von Plastiken den Lebensraum und das Aussehen ausgestorbener Tiere erfahren. Ein Highlight in Verbindung mit der Frage, ob Saurier ausgestorben sind, stellen die im Museum lebenden Leguane dar. Das museumspädagogische Konzept halte ich für so wertvoll, dass ich mich für dessen Ausgestaltung einsetzen und die Anschaffung eines dringend benötigten Beamers unterstützen werde. weiterlesen …


Aufruf: „Die Zukunft der Klassik Stiftung Weimar geht uns alle an“

Unter dieser Überschrift haben Weimarer KulturbürgerInnen eine Unterschriftensammlung für den Präsidenten der Stiftung, Hellmut Seemann, initiiert. Sie wollen gegenüber der Landesregierung ihre Betroffenheit über den Umgang mit ihm zum Ausdruck bringen. Unterstützt wird diese Aktion von der Thüringischen Landeszeitung, zahlreichen LeserInnen der Zeitung und engagierten ThüringerInnen.
Auch ich schließe mich der Unterschriftenaktion an, weil durch die Klassikstiftung ein Kosmos im entstehen ist. Er benötigt Kontinuität in der Beratung und Verwaltung. Da gilt der Satz von Herrn Matschie einfach nicht: „Nach 10 Jahren muss ein neuer Impuls her.“ Im Gegenteil: Überall da, wo Gründer solcher großer Kulturinstitutionen (die im übrigen UNSER Volksvermögen darstellen!) lange wirken konnten, gab es Erfolge. Insofern ist die Ratz-Fatz-Aktion des Kultusministers ein gravierender Fehler.
Meine Begründung wurde u. a. in der Ausgabe vom Donnerstag in der Thüringischen Landeszeitung abgedruckt.


Nachtrag: Mein Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung „Beyaz Kaos / White Out“ am vergangenen Freitag im Kunsthaus Erfurt

Besichtigung der Ausstellung mit der Kuratorin Eva Liedtjens

Sehr geehrte Frau Förster, sehr geehrte Frau Mehlhorn, sehr geehrte Frau Liedtjens,

vielen Dank für die Einladung und für die Möglichkeit, hier heute in Erfurt diese Ausstellung eröffnen zu dürfen.
Zunächst möchte ich kurz aus Ihrem ersten Brief an mich zitieren, in dem Sie mir die Idee zu dieser Ausstellung vorgestellt haben. weiterlesen …


Das „politische Berlin“ und die Provinz

Unter dieser Überschrift hat Siegfried Krebs für den humanistischen pressedienst einen Bericht über die Informationsfahrt nach Berlin geschrieben, zu der ich in der vergangenen Woche knapp 50 ThüringerInnen eingeladen hatte und an der auch er teilnahm (siehe Eintrag vom 12. Oktober). Den Artikel können Sie unter www.hpd.de nachlesen.


„Mit BürgerInnen aus Erfurt und Weimar zu Besuch im Bundestag“ – ein Bericht meines Wahlkreismitarbeiters Matthias Plhak

Vom 6. bis zum 8. Oktober begleitete ich eine Gruppe junger und jung gebliebener BürgerInnen, die auf Einladung von Luc Jochimsen das politische Berlin besuchen konnte. Die einzelnen Punkte des Programms beschäftigten sich im wesentlichen mit Chancen und Möglichkeiten von jungen Menschen in Deutschland: Themen waren verschiedene Jugendkulturen, Programme zur Integration und Chancen für Jugendliche und die Auswirkung der föderalen Struktur auf die Umsetzung dieser Programme. Ein Besuch im ältesten Anti-Kriegsmuseum Europas und natürlich der Besuch im Bundestag mit einem Gespräch im Fraktionssaal der LINKEN mit Frau Jochimsen waren weitere Höhepunkte. weiterlesen …


Meine Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Hügellandschaften“ im Altenburger Lindenau-Museum

Auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendkunstschulen in Thüringen habe ich am Samstag im Lindenau-Museum die Wanderausstellung „Hügellandschaften“ eröffnet – dies war für mich eine besonders große Freude, unterstütze ich doch seit 2008 das Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum. Es erhält einen Teil meiner Diäten-Erhöhung, die ich zwar annehmen muss, aber nicht für mich verwenden möchte. Lesen Sie nachfolgend meine Eröffnungsrede:

Ein früherer Innenminister hat einmal gesagt: “Wer Musikschulen schließt, bedroht die innere Sicherheit“. Und ein früherer Kulturstaatsminister hat gesagt: „Unsere Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt – sondern in den Theatern, Museen, Büchereien – und Schulen natürlich.“
Mit Schulen hat er ganz sicher auch Kunstschulen gemeint und insofern ist es mir eine besondere Freude, ja Ehre heute hier in Altenburg in diesem großartigen Museum die Wanderausstellung „Hügellandschaften“ der Landesarbeitsgemeinschaften der Jugendkunstschulen in Thüringen eröffnen zu dürfen.

Besichtigung der Ausstellung mit meinen Kolleginnen aus dem Thüringer Landtag, Birgit Klaubert und Michaele Sojka

„Kultur für Kinder“ und „Freiheit durch die Vielfalt der Künste“ sind meine beiden politischen Hauptthemen.
Meine Jungfernrede im Bundestag 2005 hatte ich unter das Motto gestellt:
„Ohne Kultur gehen wir kaputt. Kultur ist die Nahrung einer Nation.“

Und in der Debatte um den Kulturetat 2007 habe ich für die Fraktion DIE LINKE die Forderung aufgestellt 1 Milliarde auszugeben für ein nationales Kulturprogramm für Kinder und Jugendliche, bei dem kreative Frauen und Männer als Kulturvermittler wichtige Arbeit leisten können. 1 Milliarde, das klang damals noch gigantisch. Heute gehen wir mit diesen Beträgen anders um – allerdings nicht, wenn es um Kultur und Kinder geht, sondern um Banken vor allem und Unternehmen.
Diese Initiativen haben wir als Fraktion seither immer wieder ergriffen, auch in einem Antrag durch ein Soforthilfeprogramm die Fragen der Finanzkrise für die Kommunen und Länder abzumildern – um die kulturelle Infrastruktur überall im Land aufrecht zu erhalten. weiterlesen …


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