Kultur neu denken
13. Mai 2011 in Kultur neu denken
Plan für den Mai 2012 ist es bei einer großen Veranstaltung innerhalb der Lutherdekade in Mühlhausen, der Prediger- und Kampfstadt und gleichzeitig der Ort, an dem Thomas Müntzer 1525 hingerichtet wurde, einen besonderen Blick auf die Reformation zu werfen. Dazu fahre ich an seine Wirkungsstätte, um dort bei der Thomas-Müntzer-Gesellschaft e.V. für eine Zusammenarbeit zu werben.
29. März 2011 in Kultur neu denken, Veranstaltungen
Was lange währt wird endlich gut – ich freue mich, Ihnen jetzt die Dokumentation einer bemerkenswerten Veranstaltung aus meiner Reihe KULTUR NEU DENKEN zur Verfügung stellen zu können:
„Fantasien für den Frieden“, unter diesem Titel hatte ich gemeinsam mit der LINKEN Landtagsfraktion in Thüringen am 25. Juni 2010 auf Schloss Friedenstein nach Gotha eingeladen. Es kamen KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen sowie Prominente aus Religion, Medienlandschaft und Politik, um neue Wege zum Frieden zu diskutieren. Ihrem jeweiligen Thema folgend wurde gefragt, was Religionen, Recht, Medien, Künste, Wissenschaft und natürlich die Politik tun können und müssen um den Weg zum Frieden zu ebnen. Und dies an einem historischen Ort: Erich der Fromme, der Herzog von Sachsen Gotha und Erbauer von Schloss Friedenstein, entschied sich in seinem Herzogtum auf Bildung und Wirtschaft zu setzen – und eben nicht auf kriegerische Machtfantasien.
Die Dokumentation macht es Ihnen möglich, die Diskussionen nach zu vollziehen oder einzelne Statements nachzulesen. Sie können die Dokumentation an dieser Stelle direkt herunter laden (Reader-FantasienfuerdenFrieden) oder als gedrucktes Exemplar in meinen Bürgerbüros in Weimar und Erfurt erhalten.
28. Juni 2010 in Kultur neu denken
Freitag, 25. Juni 2010, 11 Uhr, in der Kirche auf Schloss Friedenstein in Gotha
war es also soweit und Birgit Klaubert und ich eröffneten unsere nunmehr vierte Ausgabe von „Kultur neu denken“. Unter dem Titel „Der Geist von Gotha – Fantasien für den Frieden“ diskutierten wir bis in den Abend die Frage „Wie schafft man heute eine friedliche Gesellschaft?“.
Hören Sie sich mein erstes kurzes Fazit an, was ich noch während der Veranstaltung abgab: Die Veranstaltung entspricht meinen Hoffnungen
Schauen Sie sich einen kurzen Film an – mit Ausschnitten der Vorab-Pressekonferenz und der Podiumsrunden zu den Religionen und Medien: Fantasien für den Frieden
Lesen Sie auch den Veranstaltungsbericht des Humanistischen Pressediensts: FRIEDEN – MACHT – FREIHEIT – Kultur neu denken
Und hier nun ein paar Foto-Impressionen – weitere Informationen folgen…



- "Was müssen die Religionen leisten?" mit Propst Siegfried Kasparick, Rabbiner Prof. Walter Homolka, Aiman Mazyek und Winfried Weinrich (v.l.n.r.)



Im Gespräch mit dem Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein, Martin Eberle, über die Geschichte des Gothaer Hofes. Die I. Botschaftsrätin der Polnischen Botschaft, Iwona Kozlowska, sprach über die Notwendigkeit der Versöhnung unter Nachbarn und Knut Kreuch, der Oberbürgermeister von Gotha, über die Friedensgeschichte der Stadt 1945.

- "Was müssen die Wissenschaften klären?": Rüdiger Schmidt-Grépály, Peter Strutynski und Hannes Heer (v.l.n.r.)

- Sewan Latchinian und Markus Heinzelmann über die Rolle der Künste

- Rezitator Lutz Görner gab Goethe zum Besten

- "Und was müssen die Medien vermitteln?" mit Michel Friedman, Prof. Heinz Glässgen, Klaus-Dieter Böhm und René Strien (v.l.n.r.)

- Völkerrechtler Prof. Norman Paech und der Richter i.R. Hans-Ernst Böttcher im Dialog darüber, was das Recht garantieren muss

- Gruppenfoto im Schlosshof: Unterstützung bekamen wir auch durch die Thüringer Bundestagsabgeordneten Ralph Lenkert (l.) und Jens Petermann (3.v.r.) bevor wir in der letzten Runde Knut Korschewsky (2.v.l.) und Gregor Gysi (4.v.l.) fragten, was das alles für die Politik bedeutet.
24. Juni 2010 in Kultur neu denken
Wochen und Monate der Planung und Vorbereitung liegen nun hinter uns: letzte Absprachen auf dem Schloss Friedenstein sind getroffen, Gespräche mit unseren Referenten zu den einzelnen Podiumsrunden geführt, Presse eingeladen… Es kann also beginnen. Ich freue mich schon sehr und bin gespannt auf die Beiträge unserer Diskutanten und die Meinungen aus dem Publikum. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

- Auf dem Weg vom Bahnhof zum Schloss
„Der Geist von Gotha -
Fantasien für den Frieden“
25. Juni 2010, 11 bis 18 Uhr
Schloss Friedenstein Gotha, Schlosskirche
Einladung mit Programm
Anmeldung
Alle Hintergründe und Details zur Veranstaltung unter „Kultur neu denken“
02. Juni 2010 in Kultur neu denken
DAS PROGRAMM
Diese, in den vergangenen Tagen beschriebenen, historischen Beispiele, Kräfte für den Frieden zu entwickeln, möchten wir in unsere heutige Zeit übersetzen. Was muss geschehen, damit eine Gesellschaft friedlich sein kann und bleibt?
11 bis 12 Uhr „Der Geist von Gotha“
Martin Eberle, Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein, über die erstaunliche Macht–und–Staats–Geschichte des Gothaer Hofes,
im Gespräch mit Luc Jochimsen
Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt, über die Friedensgeschichte Gothas 1945,
im Gespräch mit Birgit Klaubert, Vizepräsidentin des Thüringer Landtags
S.E. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen, über die Notwendigkeit der Versöhnung unter Nachbarn,
vorgestellt von Martina Renner, MdL
ab 12 Uhr „Fantasien für den Frieden“
Sechs Podiumsrunden zu der Frage: Wie schafft man heute eine friedliche Gesellschaft? weiterlesen …
31. Mai 2010 in Kultur neu denken

- Bertha von Suttners Urne im Kolumbarium des Gothaer Hauptfriedhofes
Ein kleiner Exkurs:
Die Stadt Gotha führt uns auch zu der berühmten Pazifistin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner
Bertha Sophia Felicita von Suttner, geborene Gräfin Kinsky von Chimic und Tettau, wurde in Prag als Tochter eines hochrangigen österreichischen Offiziers geboren. Sie studierte in Brünn Sprach- und Musikwissenschaft. 1876 heiratete sie gegen den Willen ihrer Familie den österreichischen Schriftsteller Arthur Freiherr von Suttner. In der Folgezeit veränderte sich ihre Weltanschauung, die bisher durch ihre aristokratische Erziehung geprägt war, immer mehr. weiterlesen …
28. Mai 2010 in Kultur neu denken
Gotha war aber auch 1945 zu Kriegsende ein besonderer Ort. Der Wehrmachtsoffizier und Gothaer Stadtkommandant Josef Ritter von Gadolla weigerte sich, den Befehl zu erfüllen, die Stadt bis zum letzten Mann zu verteidigen, ließ sie weiß beflaggen und wollte mit den einmarschierenden amerikanischen Truppen verhandeln. weiterlesen …
27. Mai 2010 in Kultur neu denken
Ernst der Fromme, Herzog von Sachsen-Gotha, am 25.12. 1601 in Altenburg als Sohn des Herzogs Johann von Weimar geboren und am 26.3. 1675 in Gotha gestorben. Während des Böhmischen Krieges leitete er in Abwesenheit seines älteren Bruders Johann Ernst die Landesverwaltung und machte unter Gustav Adolf und dann unter seinem jüngeren Bruder, Bernhard von Weimar, eine Reihe von Feldzügen im Dreißigjährigen Krieg mit. 1633 betraute ihn Bernhard mit der Verwaltung des Herzogtums Franken (der Bistümer Würzburg und Bamberg), das aber im nächsten Jahr durch die Niederlage der Schweden verlorenging. 1636 vermählte er sich mit der Tochter des Herzogs Johann Philipp von Altenburg, Elisabeth Sophie, und regierte in Weimar mit den Brüdern gemeinsam. Ernst der Fromme wurde 1640 durch die Teilung der altweimarischen Lande erster Herzog des gothaischen Landes. 1644 fiel ihm durch Albrechts Tod die Hälfte des Fürstentums Eisenach zu, 1660 Teile von Henneberg und 1672 durch den Tod des Herzogs Wilhelm von Altenburg Teile der koburg-altenburgischen Gebiete. weiterlesen …
25. Mai 2010 in Kultur neu denken
„Der Geist von Gotha -
Fantasien für den Frieden“
Unter diesem Titel geht am 25. Juni 2010 in Gotha die gemeinsame Veranstaltungsreihe der Fraktionen DIE LINKE im Bundestag und im Thüringer Landtag in eine neue Runde. Nach unseren Diskussionen über MACHT, KUNST, FREIHEIT 2006 im Panorama-Museum in Bad Frankenhausen, RELIGION, MACHT, FREIHEIT 2008 in drei Erfurter Gotteshäusern und DEMOKRATIE, FREIHEIT, MACHT 2009 im Deutschen Nationaltheater Weimar, geht es diesmal um FRIEDEN, MACHT, FREIHEIT – wieder an einem besonderen, mit dem Thema verbundenen Ort: Schloss Friedenstein.
Denn dieses Schloss markiert die bewundernswerte Abkehr eines deutschen Fürsten von Krieg und militärischer Macht. 1643, nach den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges, ließ Herzog Ernst I. von Sachsen Gotha den Grundstein legen – und schuf damit ein Symbol für einen friedlichen Staat. Diese Grundhaltung sollte nicht nur durch den Namen des neu erbauten Schlossen zum Ausdruck kommen, sondern auch durch den „Friedenskuss“. So heißt das Emblem, das 1650 anlässlich des Westfälischen Friedens am Nordportal des Schlosses angebracht wurde. Die Justitia mit dem Friedenszweig umarmt die Schwertträgerin: „Friede ernehret, Unfriede verzehret“.
10. Februar 2009 in Kultur neu denken


Am 6. Februar öffnete das Deutsche Nationaltheater in Weimar seine Türen für den gemeinsamen „Festakt zur Geburtsstunde unserer Demokratie“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Linksfraktionen im Bundestag und Thüringer Landtag.
Das Interesse war überwältigend und der Andrang so groß, dass das 900-Plätze-Theater leider gar nicht alle aufnehmen konnte, die gekommen waren. Das hat uns sehr leid getan und wir möchten uns bei all‘ denne für diese frustrierende Erfahrung entschuldigen. Als „Wiedergutmachung“ haben wir uns ein Geschenk ausgedacht:
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