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in Thüringen

17. Friedensfest in Gera

Die Stadt Gera muss sich immer wieder gegen Naziaufmärsche wehren. Die Bürgerinnen und Bürger der Ostthüringischen Stadt tun dies sehr erfolgreich und mit sehr viel Fantasie. Umso wichtiger ist es aber, eigene Akzente zu setzen und zu zeigen wofür DIE LINKE, gerade auch in Gera, steht. Deshalb freut es mich sehr, dass am 27. September wieder das traditionelle LINKE Friedensfest in Gera stattfindet. Viel Politprominenz der LINKEN wird erwartet u.a. hält Lothar Bisky, Europaabgeordneter der LINKEN die Hauptrede. Ich selbst wäre auch sehr gern nach Gera gefahren, bin aber leider verhindert. Mehr dazu am Montag hier auf meiner Webseite.

Den GenossInnen in Gera wünsche ich ein erfolgreiches Friedensfest, um sich über das Programm zu informieren bitte weiterlesen …


Mit Kultur ging es weiter … auf unserem Neujahrsempfang in Weimar

Freitag, kurz nach 18 Uhr im Jugendtheater stellwerk: Gabi Zimmer, MdEP; Dirk Möller, Fraktion DIE LINKE im Weimarer Stadtrat; Jan Tampe, Kreisverband DIE LINKE.Apolda/Weimar und ich eröffnen unseren diesjährigen Neujahrsempfang – und jeder von uns gab seinen ganz persönlichen und der jeweiligen politischen Ebene entsprechenden Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das vor uns liegende Jahr. Anschließend gaben wir die Bühne frei für meinen „Kollegen Kandidaten“ und Schauspieler, Peter Sodann, und seinen Sohn Franz, ebenfalls Schauspieler, mit einem Auszug ihres Programms „Wenn der Vater mit dem Sohne … Klassische Konflikte“ – Dialoge und Gedichte der Klassiker.

Mir war es in meiner kleinen Rede wichtig – gerade hier in Weimar, wo Kultur eine so wichtige Rolle spielt – darauf hinzuweisen, dass es die Linksfraktion im Bundestag war, die 2010 einen Antrag zur Kultur in der Krise eingebracht und sich für einen Nothilfefonds für die Kommunen stark gemacht hat, damit diese auch in der Krise ihrem Kulturauftrag nachkommen können. Denn für uns gehört Kultur zur Daseinsfürsorge und hält eine lebendige Demokratie aufrecht. Insofern müssen wir die Regierung immer wieder an ihre Verantwortung gegenüber den Kommunen erinnern – auch 2011.


Turbulent ging dieses Jahr los. Es zählt nur wenige Tage und schon will uns die CSU verbieten – aus Angst vor uns … Auf dem Politischen Jahresauftakt am vergangenen Montag in Berlin habe ich in meiner Begrüßung den Bayerischen Verfassungsschutz begrüßt. An diesem Freitag im Weimar wird er wohl nicht zu Gast gewesen sein… Wir befinden uns mitten in der Programmdebatte und ich kann nur sagen: jede lebendige Diskussion ist willkommen, ja sie ist sogar notwendig. Es kann nur im Dialog funktionieren. Mein Credo für heute und dieses Jahr: WIR SIND DA – UND WIR WERDEN IMMER BESSER !!!

BITTE LESEN UND WEITERSAGEN !!!

Mit Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf



Eisenach: „Künstler in der Krise!?“

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der Eisenacher KUNST Pavillon

Der Abschluss meiner Sommertour fand in Eisenach statt. Und der Abend entwickelte sich zu einem echten Höhepunkt. Zunächst wegen des Ortes: Der Kunstpavillon in Eisenach ist der ehemalige Schauraum der Wartburgwerke. „Heute Abend dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um die Kultur“ schmunzelte Peter Schäfer, ein bildender Künstler aus Eisenach, der den Kunstpavillon betreibt. Denn das Podium wurde auf der mitten im Raum befindlichen Drehscheibe installiert, auf der früher das jeweils aktuelle Automodell präsentiert wurde.

Eisenach2Und dann natürlich wegen des Besuchs: Mehr als fünfzig Interessierte waren gekommen, darunter auch meine Bundestagskollegin aus Hessen, Sabine Leidig. Sie alle beteiligten sich nach der Eröffnung durch die lokale Landtagsabgeordnete der LINKEN, Katja Wolf und einer musikalischen Einstimmung durch die Musikschule Eisenach an einer äußerst lebhaften Gesprächsrunde. Dabei wurde nicht nur mit den Podiumsgästen sondern auch untereinander viel diskutiert.

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Kultur-Diskussion in Meiningen am Sonntag

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Johannes Roesch vom Verein NEKST

In der Residenzstadt Meiningen war die erste öffentliche Diskussionsrunde der Sommertour geplant. Im Kunsthaus Meiningen ging es um die Frage: „Die Krise ist überall – wie kann die Kunst überleben?“ Gemeinsam mit meinem Kollegen Jens Petermann – der hier übrigens direkt gewählt wurde! – hatten wir uns interessante Gäste eingeladen: Ansgar Haag, den Doppelintendanten der Theater in Meiningen und Eisenach, Volker Kern, Museumsleiter und Stadtrat in Meiningen und Johannes Roesch vom Verein NEKST, der das Kunsthaus Meiningen betreibt.

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Ansgar Haag und Jens Petermann

Und wir bekamen Interessantes zu hören. Meine Eingangsfrage lautete, ob Meiningen nicht so etwas wie die Insel der Kulturglückseligkeit sei: ein Theater mit Orchester, ein Theatermuseum und eine freie Kunstinitiative, die erfolgreich und ohne staatliche Zuschüsse das Kunsthaus betreibt. Der Stadtrat Kern stellte diesen Eindruck schnell in Frage. Er beschrieb den Kampf und die Überzeugungsarbeit, die geleistet werden musste, bis die Stadt das Kunsthaus gekauft und dem Verein NEKST zur Verfügung gestellt hatte: „Am Schluss gab es im Stadtrat eine, sogar sehr knappe, Mehrheit dafür. Wir hatten eingesehen, das es Sinn macht, eine Immobilie zur Verfügung zu stellen, die dann von ehrenamtlichen Helfern und Künstlern mit Leben erfüllt wird. Und das ohne elementare städtische Hilfe.“ weiterlesen …


Meine ganz persönliche Sommertour durch Thüringen

Gemeinsam mit meinen thüringischen und hessischen KollegInnen veranstalten wir in diesem Jahr eine Sommertour durch Thüringen und Hessen. Mich führt diese Tour nach Erfurt, Elgersburg, Meiningen, Bad Salzungen und Eisenach.

FunkwerkErste Station waren die Studios von Radio Funkwerk in Erfurt. Man hat mich gebeten, einen Text für den „Fledermausfunk“ einzulesen. Diese Radiosendung ist so etwas wie das Sandmännchen für die Ohren. Viele Menschen, ob Promis oder nicht, können für dieses Programm Gute-Nacht-Geschichten für die kleinen HörerInnen einlesen. Ich habe mich für den Text „Die vier Brüder“ von Wladimir Worobjow entschieden. Eine wunderbare Geschichte: Vier Brüder ziehen hinaus in die Welt, drei von ihnen erhalten ein Werkzeug, der vierte, Mamas Liebling, entscheidet sich für ein Kopfkissen. Die Brüder mit den Werkzeugen gehen nach Norden, Osten und Westen und sind alle erfolgreich, arbeiten hart und sind glücklich dabei. Der vierte jedoch bekommt ein Kissen und entscheidet sich für den Süden. Er schaut anderen beim arbeiten zu und erkennt schnell: Müßiggang füllt den Magen nicht. Seine drei Brüder schreiben alle Dankesbriefe an die Eltern: Es geht ihnen gut, das Werkzeug hat ihnen sehr geholfen. Er aber schreibt: Mutter, backe einen Kuchen, ich komme wieder nach Hause. weiterlesen …


Ost-West-Treffen in Suhl

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Ich berichte von meiner achtjährigen Geschichte als Linke zwischen Ost und West.

Unter dem Motto „Die Vielfalt in der Einheit als Chance für eine starke LINKE!“ kamen am vergangenen Samstag ca. 120 Mitglieder unserer Partei und Sympathisanten zusammen, um einen Monat vor dem Bundesparteitag über die weitere Entwicklung der Partei zu diskutieren – im 20. Jahr der deutschen Einheit, als Beitrag zu einem weiteren Zusammenwachsen von Ost und West.

DIE LINKE gibt es bundesweit erst seit 2007, sie hatte sich aus PDS und WASG gegründet und damit das Parteienspektrum in der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig verändert. Wie die Wahlergebnisse zeigen, setzen viele Menschen Hoffnung auf eine politische Kraft, die linke Positionen in der Öffentlichkeit stärker thematisiert und Alternativen zur herrschenden neoliberalen Politik entwickelt.


Erfurt: Diskussion zur Kultur

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Im Gespräch mit Uwe Pohlitz (links) und Dr. Wolfram Morath-Vogel

Im Rahmen der Bundestagsausstellung, die bis Samstag im Erfurter „F1″ – Forum am Anger zu sehen ist, habe ich gestern zu einer Gesprächsrunde eingeladen:

„Hauptsache Kultur – wie wichtig ist sie uns heute?“.

Über die Erfurter Kulturplanung, Perspektiven von KünstlerInnen, das Verhältnis von „etablierter“ und „alternativer“ Kultur in der Stadt und der mangelnde Raum für Kunst und Kultur sprach ich mit:

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Weimar: Podiumsdiskussion über die Zukunft der Theater

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Auf dem Podium in Weimar: DNT-Intendant Märki

Sind Theater Luxusveranstaltungen, auf die in Zeiten von Weltwirtschaftskrise und Finanznot bei Ländern und Kommunen verzichtet werden kann – oder wird Theater gerade dann umso wertvoller? Darüber wurde heute unter dem Motto Theater hier und jetzt! Und erst recht morgen im Weimarer Jugendtheater „stellwerk“ diskutiert. Die Veranstaltung moderierte ich zusammen mit Birgit Klaubert, der Vizepräsidentin des Thüringer Landtags. – Einige Stimmen:

Stephan Märki: „Wir haben das Theater zum Thema der Stadt gemacht, eigene Lösungen gesucht und gefunden und nicht nur die Hand aufgehalten. Aber auch als Idealisten müssen wir an die Verantwortung der Politiker appellieren.“ weiterlesen …


Ostfrauen im Westfilm

CodeZu einer Veranstaltung des Erfurter Museums für Thüringer Volkskunde wurde zum Internationalen Frauentag am 8.3.2008 der Film „Der 8. März – Wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt“ gezeigt, den ich 1981 für die ARD gedreht habe. Anschließend gab es eine Diskussion mit den „Darstellerinnen“ von damals und mir.

(Foto: rechts neben mir Norbert Grahl, Gudrun Grahl, Moderator Falk Heunemann [TA], Petra und Peter Kielmann, Hajo Schüler)

8. Marz in Erfurt!
1981 zeigte die ARD zur besten Sendezeit einen Dokumentarfilm, den ich zusammen mit Lucas Maria Böhmer über die Situation berufstätiger Frauen in der damaligen DDR-Bezirksstadt Erfurt gedreht hatte. Was bewegte uns dazu, dieses Thema zu beleuchten? Traf der Film die Realität des Frauenalltags in der DDR? Wie ist es den gezeigten Frauen seither ergangen? Was hat der Film uns heute noch zu sagen?

Einladungskarte [PDF]


Veranstaltung zum Frauentag

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OSTFRAUEN IM WESTFILM: Zerrbild, Abbild, Vorbild?

„Der 8. März“ – Ein BRD-Fernsehfilm zum Frauentag 1981 im DDR-Bezirk Erfurt, 2007 in Erfurt wieder angeschaut

am 8. März 2007 im Kabarett „Die Arche“

Der 8. März / Wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt (BRD 1981): ein Film – zwei Filmemacher – die „Darsteller“ von damals. Rückblicke, Einblicke in Hintergründe 1981, Ausblick: die Aktualität – was stimmt noch heute?

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