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Presse

Interview im ND zum 4. November 1989 und 2009

ND-Interview_Titel_kleinHIER das Interview mit mir in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung Neues Deutschland


„Unsere Ideen wirken dennoch“

Luc & Niema MovassatUnd weiter geht es mit den Interviews… linksfraktion.de sprach mit mir, der ältesten Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, und Niema Movassat, mit 25 Jahren jüngstes Mitglied der Fraktion, über Krieg, Formen des Protestes und die Rolle des Alters in der Politik.

DIE LINKE fordert als einzige Partei:„Raus aus Afghanistan“. Sie sind beide dafür bekannt, in der Politik und persönlich besonders engagiert gegen den Krieg einzutreten. Wie kommt das?

Luc Jochimsen: Dadurch, dass ich so alt bin, wie ich bin. Ich war drei, als der Zweite Weltkrieg begann, und sechs, als meine Familie in Düsseldorf ausgebombt wurde und alles verlor. Viele meiner Mitschüler starben in einem Bombenangriff. Ich werde nie vergessen, wie all diese toten Kinder im Klassenzimmer aufgebahrt wurden. weiterlesen …


„Vor allem aber: Zusammenhalten!“

Luc & Steffen BockhahnUnter dieser Überschrift ist auf der Internetseite der Partei DIE LINKE folgendes Interview mit mir und dem neuen Abgeordneten unserer Fraktion aus Rostock, Steffen Bockhahn nachzulesen – ein Gespräch über große Herausforderungen, die Bundeswehr und das rote Rostock.

Luc Jochimsen und Steffen Bockhahn sind zwei der 76 LINKEN Bundestagsabgeordneten. Der 31-jährige Steffen Bockhahn hat seinen Wahlkreis Rostock direkt gewonnen und ist ein Newcomer im Bundestag. Luc Jochimsen hat zum zweiten Mal den Sprung ins Parlament geschafft. Ein Gespräch über große Herausforderungen, die Bundeswehr und das rote Rostock.

DIE LINKE ist deutlich gestärkt in den Bundestag eingezogen. Was ist die größte Herausforderung in den nächsten vier Jahren?
Steffen Bockhahn: Da ich nicht wirklich mit dem Mandat gerechnet habe, bin ich im Moment noch dabei, mir diese Frage selbst zu beantworten. Klar ist aber, dass ich wesentlicher Teil der sozialen Oppositionspartei sein möchte. Die Region Rostock und die maritime Wirtschaft brauchen mehr Beachtung. Daran möchte ich arbeiten. Meine Schwerpunkte werden sich wohl ganz wesentlich am Wochenende bei der Fraktionsklausur entscheiden. Da werden die Ausschüsse uns Arbeitskreise sortiert.
Luc Jochimsen: Erstens, dass es uns gelingt, als starke Opposition, die diesen Namen verdient, der Regierung Paroli zu bieten. Zweitens, in diesem Zusammenhang, die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen und die militärische Außenpolitik der Bundesrepublik insgesamt zu stoppen. weiterlesen …


Presseschau

Presseschau_kleinHier einige Reaktionen auf meinen stummen Protest mit dem ‚Nun erst recht – Raus aus dem Krieg‘-Schal bei der Einweihung des Ehrenmals der Bundeswehr:

  • Auf n-tv.de kann man sich unter der Überschrift: „Raus aus dem Krieg“-Schal getragen – Feldjäger ergreifen Abgeordnete über den Vorfall informieren
  • www.freitag.de veröffentlicht ein Interview mit mir: „Ehrenmal auf Zuwachs“ – über den Vorfall, das Ehrenmal der Bundeswehr und ein besseres Erinnern an die gefallenen Soldaten und die zivilen Opfer
  • Die WELT KOMPAKT berichtet am 10. September auf der Seite 26: „Ihr Schal erregte Anstoß“ – und zeigt zusätzlich mein Schal-Foto
  • Und auch in der heutigen Ausgabe der junge Welt kann man „Abgeordnete abgeführt. Der Schal, den sie bei der ‚Ehrenmal‘-Einweihung trug, paßte einem Offizier nicht“ lesen
  • Neues Deutschland vom 10. September: „Abzug in vier Jahren“
  • junge Welt vom 12. September: „Den Eid mit Füßen treten“

So wird man zum „Verlierer des Tages“ in der Bildzeitung

BILD_10.09.09_Foto_kleinDas Massenblatt nennt meine Teilnahme an der Einweihung des Bundeswehrehrenmals mit dem Schal, der die Aufschrift trug Nun erst recht – Raus aus dem Krieg, eine „persönliche Demonstration“ und urteilt:

BILD_10.09.09_Text_klein

Ich bin fest davon überzeugt, dass genau das Gegenteil stimmt. Es ist die richtige Zeit und es war der richtige Ort.

Ab 11 Uhr bin ich in Gotha zum diesjährigen Friedensgespräch. Dabei geht es u. a. um das Gedenken an Josef Ritter von Gadolla, der die Stadt Gotha im zweiten Weltkrieg kampflos den Alliierten übergeben hat und damit vielen Menschen das Leben rettete – eine skandalös späte Ehrung und Rehabilitation.


ACHTUNG, ACHTUNG,

ab 11. Juli können Sie online im FREITAG meinen Beitrag

EINE UNTERDRÜCKTE NACHRICHT -
Silvio Berlusconi könnte sich durch den G8-Gipfel mächtig hofiert fühlen, wären da nicht Anzeigen des legendären Staatsanwalts Antonio Di Pierto in zwei US-Zeitungen

lesen.

Externer Link: Eine unterdrückte Nachricht (freitag.de)


"Kultur scheitert auf Staats-Zielgerade"

Unter diesem Titel berichtet die Wochenzeitung Das Parlament in ihrer aktuellen Ausgabe über den gescheiterten Versuch der FDP, die Kultur als Staatsziel in das deutsche Grundgesetz aufzunmehmen – was DIE LINKE unterstützte. „Lukrezia Jochimsen führte an, dass Länder wie Spanien, Polen und die Schweiz das Ziel der kulturellen Teilhabe in ihren Verfassungen verankert hätten.“
HIER können Sie den kompletten Artikel lesen.


"Passion für Kultur"

STAATSZIEL – Bundestag stimmt diese Woche über FDP-Gesetzentwurf ab

In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ befasst sich Sandra Ketterer mit dem Staatsziel Kultur, worüber am Freitag dieser Woche (19. Juni) abschließend beraten wird:

„Wenn definiert wird, was den Menschen charakterisiert, wird die Kultur als erstes genannt. Wenn allerdings darüber gestritten wird, wo Kommunen einsparen können, werden Ausgaben für Theater, Museen und Festivals meist ebenfalls als erstes erwähnt. Seit vielen Jahren schon streiten sich Politiker darüber, ob die Kultur mit der Erwähnung als schützenswertes Gut im Grundgesetz nachhaltiger gefördert werden kann.“

Im Abschlussbericht der Enquetekomission Kultur (16/7000) wurde einstimmig die Aufnahme der Kultur in die Verfassung gefordert. Weiter im Artikel:

„Das Staatsziel würde Kultur als ‚Teil unserer nationalen Identität‘ verdeutlichen, ist sich Siegmund Ehrmann (SPD) sicher. ‚Neben dem Umweltschutz bedarf es auch des Schutzes der geistig-ideelen Grundlagen‘, meint Ehrmann. ‚Man wird sich davon keine Theaterkarten kaufen können, aber ich verspreche mir einen Bewusstseinsschub‘, sagt Lukrezia Jochimsen (Die Linke). Auch die Grünen befürworteten das Ziel, sagt deren Kultur-Expertin Katrin Göring-Eckardt.“

Der komplette Artikel kann HIER nachgelesen werden.


Zweiter Nachtrag zum Thüringer Kindergipfel

Am Montag, den 8. Juni 2009, hat die „Thüringische Landeszeitung“ über den Kindergipfel berichtet und mich dabei massiv angegriffen. Folgendes wird mir unterstellt:

„Eine Politikerin von der Partei „Die Linken“, Luc Jochimsen, hat versucht, die Kinder zu bestechen. Sie hat jedem Kind der Arbeitsgruppe „Kinderarmut“ zehn Euro gegeben und ein Faltblatt, das die Kinder mit nach Hause nehmen sollten.
Die Politikerin wollte erreichen, dass die Eltern sie und ihre Partei wählen. Das gab Ärger: Kinder dürfen nicht als Wahlkampfhelfer missbraucht werden!“

Folgende Richtigstellung ging heute an die Chefredaktion der „Thüringischen Landeszeitung“:

weiterlesen …


Presseecho Stasi-Mitarbeiter-Debatte

Über die Debatte am vergangenen Freitag zu dem FDP-Antrag „Inoffizielle Stasi-Mitarbeiter in Bundesministerien, Bundesbehörden und Bundestag enttarnen – Aufarbeitung des Stasi-Unrechts stärken“, in der ich für unsere Fraktion geredet habe, wurde wie folgt in der Presse berichtet:

das-parlament

Das Parlament: Gegen Kontrolle ohne Verdacht

Mitteldeutsche Zeitung: Stasi-Streit vor leeren Rängen

Zeit online: Kein Interesse an der eigenen Stasi-Vergangenheit

Und in der Berliner Zeitung vom 30. Mai unter dem Titel Keine weitere Überprüfung: „Mit zum Teil heftigem Widerspruch haben die Fraktionen der Union, der SPD, der Linken und der Grünen im Bundestag am Freitag auf einen Antrag der FDP reagiert, (…). Für die Fraktion der Linken forderte Luc Jochimsen eine ‚Aufklärung nach wissenschaftlichen, nicht nach denunziatorischen Kriterien‘. Sie sollte zudem dort erfolgen, wo sie ‚besser geleistet‘ werden könne, erklärte Jochimsen und forderte, die Unterlagen der Stasi dem Bundesarchiv zu übergeben.“


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