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Presse

Presseecho zu Kultur neu denken in Mühlhausen

Im Neuen Deutschland war am 16. Mai im Feuilleton ein Artikel von Marion Dammaschke abgedruckt. Sie können ihn  hier in Auszügen oder auf der Homepage des ND in voller Länge lesen.

Vision und Tat

Thomas Müntzer und Kapitalismuskritik heute

„Es müntzert wieder“ – so könnte das Fazit des ereignisreichen Maiwochenendes im thüringischen Mühlhausen lauten. Zahlreiche Veranstaltungen erinnerten an den radikalen Reformator Thomas Müntzer (…)

Es gibt also gute Gründe, warum die Bundestags- und die Thüringer Landtagsfraktion der Linkspartei zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mühlhausen wählten, um unter Leitung der Bundestagsabgeordneten Luc Jochimsen und der Landtagsabgeordneten Birgit Klaubert über »Macht, Reformation, Freiheit«, konkreter über »Thomas Müntzers Utopie vom Land der Freien und Gleichen« zu diskutieren. Das Themenspektrum war breit gefächert. Es ging auch hier um Müntzer im Film (Publizist Michael Grisko und Drehbuchautor Matthias Schmidt), um die widerspruchsvollen Wandlungen des Müntzerbildes im Verlauf der Jahrhunderte (Thomas T. Müller und Günter Vogler) und um die Vermittlung von Müntzers theologischen Erfahrungen für die Kirchen heute (Hans-Jürgen Goertz).

Dem so abgesteckten Themenrahmen schloss sich eine spannende Diskussion aus recht unterschiedlich motivierten konfessionellen Sichtweisen an, zu der die Professorin Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, die Pröpstin i. R. Elfriede Begrich, der Dekan der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Erfurt, Josef Freitag, und der Rektor des Abraham Geiger Kollegs, Rabbiner Walter Homolka, beitrugen. Das interessierte Publikum verfolgte aufmerksam, wie – trotz differierender Sichten – das Gemeinsame in der Verantwortung für das zukünftige Miteinander in der Welt benannt wurde. Dabei wurde das schon im 16. Jahrhundert heftig diskutierte Thema Widerstandsrecht und Widerstandspflicht leider nicht vertieft, es blieb dabei, dass die Diskutanten Müntzer einseitig die Befürwortung von Gewalt unterstellten.

Substanziell weniger auf die durch Müntzer vermittelten Erfahrungen orientiert, sondern schnell zu aktuellen Fragen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Krisensituation überschwenkend, diskutierten Peter Gauweiler (CSU), Reinhard Höppner, ehemals Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, und Bodo Ramelow von der Linkspartei. Sie sahen in Müntzer eine Herausforderung, nach der Machbarkeit von Politik zu fragen und landeten damit sehr schnell beim Pragmatischen, ohne die Chance zu ergreifen, Müntzers Ideen als Vision für das menschliche Zusammenleben zu thematisieren. Dagegen sorgte Gregor Böckermann von den Ordensleuten für den Frieden für die Konkretisierung politischer Möglichkeiten, indem er eigene Erfahrungen in Nordafrika sowie in Frankfurt am Main vorstellte und verdeutlichte, wie heute durch couragiertes Handeln Kapitalismuskritik in die Tat umgesetzt werden kann. (…)

Auch die regionale Presse berichtete über die „Kultur neu denken“-Veranstaltung in Mühlhausen. So ging Reiner Schmalzl von Thüringer Allgemeine im besonderen auf die Morgengedanken von Elfriede Begrich, Pröbstin i. R., und auf den Vortrag von Thomas T. Müller, Direktor der Mühlhäuser Museen ein. Den Artikel können Sie [HIER] lesen.
Einen Tag später folgte dann ein ausführlicher Bericht in der Thüringer Landeszeitung. Autor Jürgen Wand beschreibt vor allem das Forum zum Thema Müntzer und die Politk. „(…) die beiden Moderatoren der Mammutveranstaltung, Birgit Klaubert und Luc Jochimsen, verstanden es, die Diskutanten auf Linie zu bringen und ihnen Antworten zu entlocken, die zur Debatte im Podium und zum Nachdenken auf den vollen Sitzreihen anregten.“ [HIER] können Sie weiter lesen.

Und hier die aktuelle Ausgabe der UNZ – Unsere Neue Zeitung.


Presseecho zur „Anhörung Bayreuth“ im Kulturausschuss aus dem Nordbayrischen Kurier

Viele positive Reaktionen nach der Anhörung …

Kritische Töne […] gab es auch. Lukrezia Jochimsen (Linke) monierte, dass ihre Fragen zur Situation der Mitwirkenden bei den Bayreuther Festspielen, zu den fehlenden oder ausgesetzten Sozialleistungen insbesondere vom Verwaltungsratsvorsitzenden Toni Schmid nicht hinreichend beantwortet worden seien: „Es gab keinerlei Fakten. Das fand ich schon dreist“, so Jochimsen zum Kurier. Katharina Wagner nannte die Linken-Abgeordnete „auf ihre Weise authentisch“.


Neues Deutschland: „Aus zwei mach eins – oder keins“ von Hendrik Lasch

LINKE sucht bei einem Leipziger Konvent nach Perspektiven für das Kulturland Sachsen vom 23.04.2012

Sachsen ist ein Kulturland, das um viele Institutionen beneidet wird. Doch Spardruck unterminiert die Kulturlandschaft – eine Entwicklung, der sich die LINKE entgegenstellen will.

Die Kassenhäuschen stehen: Am Eingang des Schlossparks in Dresden-Pillnitz, in dem die Besucher stets kostenlos flanieren durften, wird jetzt ein Obolus fällig. Der Aufruhr im bürgerlichen Dresden ist enorm. Doch in Sachsens Kultur wird mehr denn je auf das Geld geschaut – weshalb unlängst gleich der gesamte Staatsbetrieb Schlösser und Gärten privatisiert wurde. Jürgen Uwe Ohlau, Präsident des sächsischen Kultursenats, spricht von einer »Aushöhlung« der kulturellen Verantwortung des Freistaats. Das Land, ergänzt LINKE-Kulturpolitiker Volker Külow, sehe die »Perlen« des Staatsbetriebs als »Zitronen«, die es auszupressen gilt.

Der Umgang mit den Schlössern und Parks ist symptomatisch für ein Bundesland, das jenseits der eigenen Grenzen noch immer als Hort der Kultur gilt. Im Durchschnitt würden 1,7 Prozent eines Landesetats für Kultur ausgegeben, in Sachsen seien es über zwei Prozent, erinnert Luc Jochimsen, Kulturpolitikerin der LINKEN im Bundestag: »Ein glänzendes Vorbild.« Auch etliche Institutionen der Kulturfinanzierung gelten als mustergültig, etwa die Kulturräume, denen das Land Geld gibt, damit Theater und Museen und Musikschulen bis in alle Winkel des Landes gefördert werden. weiterlesen …


Glückwünsche für eine tapfere Filmfrau in Thüringen

(c) kinoklub am hirschlachufer30 Jahre Kinoklub in Erfurt – 30 Jahre Dagmar Wagenknecht

Eine tapfere Kämpferin für gutes Kino feiert dieser Tage ihr 30-jähriges Dienstjubiläum – Dagmar Wagenknecht vom Kinoklub in Erfurt. Ich habe mich über diese Nachricht sehr gefreut, denn Frau Wagenknecht hat über alle Stadtregenten hinweg immer nur eins im Sinn gehabt: den KinobesucherInnen gute Filme und gute Unterhaltung zu bieten.

Ich habe ihr einen Brief geschrieben und ihr zu dieser Standhaftigkeit gratuliert: „Liebe Frau Wagenknecht, 30 Jahre Kinoklub in Erfurt tragen Ihre Handschrift. Ich freue mich sehr, Ihnen zu diesem Jubiläum gratulieren zu können. Inmitten des Einheitsbreis von Hollywoodproduktionen ist der Kinoklub am Hirschlachufer unter Ihrer Regie eine Oase des niveauvollen, qualitativ hochwertigen Programmkinos geworden. Das erfordert höchsten Respekt.“ Auch DIE LINKE Erfurt, mein Ex-Kollege Frank Spieth und meine Matinee Café Gedanken frei waren mit großem Erfolg zu Gast am Erfurter Hirschlachufer. Ich freue mich jedenfalls auf die weitere Zusammenarbeit mit dieser unermüdlichen Lobbyistin für gutes Kino und anspruchsvolle Unterhaltung.


Mehrheit für Gauck gilt als sicher

Mit diesem Titel überschreibt die „Thüringer Allgemeine“ heute ihren Artikel zur morgigen Bundesversammlung. Ich habe auf die Nachfrage der TA, wer mein Favorit sei,  geantwortet: „Ich stimme für Beate Klarsfeld, weil sie gerade in der heutigen Zeit ein Vorbild darstellt, mit ihrem so beeindruckenden Kampf gegen Nazis und jede Form von rechtem Gedankengut. Sie zeigte, was ein einzelner Mensch in der Demokratie vermag.“ Wie meine anderen KollegInnen der Thüringer LINKEN ihre Wahl erklären, können sie dem TA-Artikel links entnehmen.


Heute in der Thüringer Allgemeinen: „Käßmann, Gauweiler, Lafontaine“

Mühlhausen. Nach Bad Frankenhausen, Erfurt, Weimar und Gotha ist Mühlhausen die fünfte Station einer Veranstaltungsreihe der Bundestagsabgeordneten Luc Jochimsen (Linke) unter dem Titel „Kultur neu denken“, die sich mit dem veränderten Rollenbild Thomas Müntzers beschäftigt. Wie Luc Jochimsen unserer Zeitung sagte, werde im Vorfeld des Reformationsjubiläums viel über den Reformator Martin Luther gesagt, doch kaum über den Reformator Thomas Müntzer.

Den gesamten Artikel finden Sie auf den Seiten der Thüringer Allgemeinen.

Bitte LESEN UND WEITERSAGEN!!


Berichterstattung zur Veranstaltung mit Beate Klarsfeld im Babylon

Heute berichtet die Berliner Morgenpost in ihrer Ausgabe auch über die gestrige Veranstaltung im Kino Babylon in Berlin:

Unschuld in Purpur

Montag, 12. März 2012 02:44  - Von Miriam Hollstein

Das Kino Babylon in Mitte ist an diesem Sonntagmittag nur zur Hälfte gefüllt. Dabei ist ein prominenter Gast gekommen. Die Linke, deren Parteizentrale nur rund 20 Schritte entfernt liegt, hat zu einer Matinee mit ihrer Bundespräsidentschaftskandidatin Beate Klarsfeld eingeladen.

Den gesamten Artikel können Sie [HIER] lesen.


Zitat in Zeit Online

Zu unserer Plenardebatte Musikförderung schreibt Maxi Sichert am 9.3.12: „Luc Jochimsen, kulturpolitische Sprecherin der Linken, mahnt ebenfalls die prekären Bedingungen der Musiker an. Die Musikförderung durch den Bund spiegele Glanz und Elend. Von den 44 Millionen gingen gerade 1,5 Millionen an die Initiative Musik und davon letztlich nur 230.000 Euro an den Jazz.“

Auch auf FACEBOOK wird diskutiert:

„Bundestagsdebatte zur Musikförderung:

Unter: https://www.facebook.com/uniondeutscherjazzmusiker


Diskussion über „Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen“

Meine Idee und mein Vorschlag in Mühlhausen eine Bürgerdiskussion darüber zu führen, ob neue Historiker-Erkenntnisse nicht vielleicht auch dazu führen könnten, Mühlhausen wieder den Beinamen „Thomas-Müntzer-Stadt“ zu geben, sind heute Gegenstand von zwei ausführlichen Berichten in der Thüringer Allgemeinen sowohl in ihrer regionalen wie überregionalen Ausgabe.


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Die Indianerfrage

Kolumne von Georg Löwisch in der TAZ (25.02.12)

Die Sozialistin Lukrezia Jochimsen trifft seit Jahrzehnten auf Kälte. In den Siebzigern bekam sie als Redakteurin beim TV-Magazin „Panorama“ zu spüren, wie frostig Mächtige und Meinungsmehrheit Gesellschaftskritik begegnen. In den Achtzigern war sie als Chefredakteurin beim Hessischen Rundfunk selbst einigen ARD-Linken zu rot.

Als sie für die PDS 2005 in den Bundestag kam, kriegte sie mit, was es heißt, zu einer isolierten Fraktion zu gehören. 2009 band sie sich einen Schal um und ging zur Einweihung des Ehrenmals der Bundeswehr, auf dem Schal stand „Raus aus dem Krieg“, Soldaten brachten sie zur Polizei…

Die gesamte Kolumne finden Sie [HIER]. Bitte LESEN und WEITERSAGEN


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