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Kultur in Deutschland

Zum Aktionstag „Kultur gut stärken“: Auch in der Linken steht das K für Kultur

Die aktuelle Pressemitteilung von Luc Jochimsen, der kulturpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag:

Zum 21. Mai 2011 ruft der Deutsche Kulturrat gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes erstmals zum bundesweiten Aktionstag „Kultur gut stärken“ auf. „Die Kampagne setzt ein sichtbares Zeichen für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau“, erklärt Luc Jochimsen.  „Was der Kulturrat fordert, sind auch unsere Forderungen. Auch in der Linken steht das K für Kultur“:

Schon 2010 haben wir als erste Fraktion im Bundestag einen Antrag „Soforthilfeprogramm Kultur“ zum Erhalt der kulturellen Infrastruktur einrichten gestellt und sind leider bis heute die Einzigen geblieben.

Auch wir fordern das Staatsziel Kultur. Auch wir streiten für eine Gemeindefinanzreform. Auch wir treten für einen kooperativen Kulturföderalismus ein. Auch wir kämpfen um qualitativ gute Arbeitsbedingungen für die Kreativen und  den Erhalt der Künstlersozialkasse.

Lebendige Demokratie braucht kulturelle Vielfalt. Die Linke gehört zur Koalition der Willigen, um kulturelle Vielfalt zu erhalten!


Ver.di beteiligt sich mit origineller Kampagne am Aktionstag „Kultur gut stärken“

Diesen "Geldschein" finden unter http://kunst.verdi.de/

Ich möchte auf diese originelle Aktion von ver.di im Rahmen der Kampagne „Kultur gut stärken“ des Deutschen Kulturrates aufmerksam machen. Ver.di gibt „Geldscheine“ einer neuen Kulturwährung heraus. Mit dieser kreativen Aktion wird auf die defizitäre Finanzierung von Kunst und Kultur aufmerksam gemacht und gleichzeitig ein Rettungsschirm für den kulturellen Bereich gefordert. DIE LINKE hat sich schon im Januar 2010 mit einem Antrag für ein Soforthilfeprogramm Kultur eingesetzt. Denn „Wer Kultur gut stärken will, muss ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stellen“, da bin ich mit Frau Regine Möbius, der Kunst- und Kulturbeauftragten der ver.di, gleicher Meinung.

„Kultur gut stärken“ muss unser aller Ziel sein. Deshalb bitte ich Sie, besuchen Sie am 21. Mai eine der bundesweiten Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr, die zu diesem Thema auch in Ihrer Nähe stattfinden.


Aktionstag „Kultur gut stärken“

Mit diesem Bild werde ich als Kulturmensch und Befürworterin der kulturellen Vielfalt in Deutschland in „Politik und Kultur – Zeitung des Deutschen Kulturrates“ vorgestellt.
Einige Unterstützer des Aktionstages

Es ist mir besonders wichtig an dieser Stelle erneut auf den bundesweiten Aktionstag „Kultur gut stärken“ – einen Tag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau – hinzuweisen. Ich unterstütze diesen Aktionstag, den der Deutsche Kulturrat gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes in diesem Jahr erstmalig ausgerufen hat. Ich möchte diesen Tag, wie viele andere Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft auch, unterstützen und so ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau in Deutschland setzen. Um den 21. Mai 2011 finden bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr statt. Der 21. Mai ist dafür ein hervorragend geeigneter Tag, da er als UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt einen Anlass bietet sich mit der Situation und den Perspektiven im kulturellen Bereich auch in Deutschland auseinanderzusetzen.
DIE LINKE setzt sich im Deutschen Bundestag für die Verbesserung der sozialen Lage der Kreativen und für den Erhalt und den Ausbau der öffentlichen Förderung ein. Außerdem fordern wir ein Staatsziel Kultur im Grundgesetz. Somit kann ich sagen, dass das „K“ in DIE LINKE für Kultur steht.
Weitere Informationen zum Aktionstag finden Sie unter www.kulturstimmen.de – der Plattform für kulturelle Vielfalt des Deutschen Kulturrates.


Ein K wie KULTURMENSCH

© Andrea Wenger, Deutscher Kulturrat e.V.

 

 

Auf www.kulturstimmen.de – der Plattform für kulturelle Vielfalt des Deutschen Kulturrates – werde ich als Kulturmensch, als Befürworterin der kulturellen Vielfalt in Deutschland vorgestellt. Mit diesem Foto bringe ich meine Sympathie und Unterstützung für den bundesweiten Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21. Mai 2011 bildlich zum Ausdruck – wie auch andere Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft. Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau zu setzen, werden unter dem Motto „Kultur gut stärken“ am Wochenende um den 21. Mai 2011 bundesweit Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Der 21. Mai wurde ausgewählt, weil er der UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist.


Unterstützung des Aufrufs „Unruhe stiften“

1400 KünstlerInnen und Kulturschaffende, andere Persönlichkeiten und Organisationen – darunter auch ich – haben den bundesweiten Aufruf mehrerer KünstlerInnen inzwischen unterzeichnet. Es ist ein Aufruf gegen rechts, gegen die Abwälzung der Krisenfolgen und für die Umverteilung von oben nach unten, gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung – und für die Förderung der kulturellen Vielfalt
Hier der Aufruf:

Wir schätzen den kulturellen Reichtum aller Völker.
Wir wollen das Recht eines jeden Menschen respektiert sehen, seine eigene Kreativität zu entdecken und zu entwickeln.
Wir wollen, dass jeder Mensch Zugang erhält zu den oft Jahrtausende alten Traditionen von Kunst und Kultur.
Diese Traditionen sprechen in einem großen Chor von Menschenfreundlichkeit, Frieden und Gerechtigkeit. Wie es einst in die ursprüngliche Losung der großen französischen Revolution von 1789 gemündet ist: Freiheit, Gleichheit, Solidarität.
Nichts davon ist zurückzunehmen.

Deshalb brauchen wir Unruhe: weiterlesen …


Das Verschwinden eines Kunstwerkes

Schritt für Schritt hat die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte nun das Emaillewandbild des gerade verstorbenen Künstlers Prof. Walter Womacka,
„Der Mensch, das Maß aller Dinge“, vom Gebäude des früheren Bauministeriums der DDR in der Breiten Straße geborgen. In extra für diesen Zweck gezimmerten Holzkisten wird das Kunstwerk jetzt gelagert, bis es hoffentlich bald einen neuen Platz in Berlin findet und für alle wieder zu sehen sein wird.


Kultur trotz(t) Krise?

soziokulturFür die aktuelle Ausgabe des Magazins „soziokultur“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. habe ich folgenden Artikel geschrieben. Unter dem Titel „Gerade in schwierigen Zeiten“ äußern sich alle fünf kulturpolitischen SprecherInnen der Bundestagsfraktionen zum Praxisfeld der Soziokultur. Mehr Informationen zu diesem Heft unter www.soziokultur.de.

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Trotz ermutigender Ansätze und Initiativen von unten, die sich gegen einen Kahlschlag in Folge der Finanzkrise wehren, ist die kulturelle Infrastruktur in den Ländern und Kommunen derzeit massiv bedroht. Es ist keineswegs sicher, dass die Kultur der Krise trotzen kann und dass es gelingt, die vorhandene kulturelle Vielfalt zu erhalten. Die Bedingungen, sie zu gestalten, neue Wege zu gehen und dennoch das Ererbte zu pflegen, sind denkbar schlecht. Ich kann diese Krise nur schwer als Chance begreifen, engt doch der finanzielle Druck den Gestaltungsspielraum elementar ein. So bleibt für die Kommunen oft nur ein Entweder-Oder. Sie haben keine Möglichkeiten mehr zu entscheiden, was sie wollen: das Theater erhalten, den Jugendklub, das soziokulturelle Zentrum oder eine neue Initiative gegen rechts fördern. Sie haben für alles kein Geld mehr und – wenn sie sich in Haushaltsnotlage befinden – auch keinerlei Entscheidungsfreiheit, die sogenannten „freiwilligen Aufgaben“ weiter wahrzunehmen. weiterlesen …


Ein 'Soforthilfeprogramm Kultur' könnte helfen

wuppertal
Im April vor Ort in Wuppertal: mit Bernhard Sander und Susanne Herhaus, DIE LINKE Wuppertal

Morgen wird über unseren Antrag „‘Soforthilfeprogramm Kultur‘ zum Erhalt der kulturellen Infrastruktur einrichten“ in 2. und 3. Lesung im Parlament abgestimmt werden. Ohne Debatte – mit zu Protokoll gegebenen Reden.
Es heißt, es gibt nichts Neues in der Diskussion – und: es ist schon alles gesagt, der Worte sind genug gewechselt…
Also wird abgestimmt und mehrheitlich abgelehnt werden. Das Spiel ist bekannt.
Genau deshalb möchte ich an dieser Stelle meine Argumentation wiederholen: warum wir diesen Antrag eingebracht haben und für notwendig erachten:
Im Art. 104 GG heißt es klipp und klar:

„der Bund kann im Fall von außergewöhnlichen Notsituationen, die sich der Kontrolle des Staates entziehen und die staatliche Finanzlage erheblich beeinträchtigen, auch ohne Gesetzgebungsbefugnisse Finanzhilfen gewähren.“

Wer will bestreiten, dass diese Situation eingetreten ist? Dazu ein Beispiel:

19 Theater gibt es in NRW zwischen Aachen und Wuppertal, Bielefeld und Paderborn. Ihre Intendanten haben eine gemeinsame Resolution verfasst, die auf die derzeitige Situation der so unterschiedlichen großen und kleinen Bühnen aufmerksam machen soll.
In der Vorbemerkung heißt es da: weiterlesen …


Zwei Fragen an die Bundesregierung und ihre vollkommen unbefriedigenden Antworten – Teil 1

Womacka
Walter Womackas "Der Mensch, das Maß aller Dinge" aus dem Jahr 1968

Bei der ersten Frage ging es um die „Bergung und Sicherung der Wandbilder von Prof. Ronald Paris und von Prof. Walter Womacka in Berlin“.

Heute erschienen in der Berliner Zeitung und dem Tagesspiegel Artikel darüber, dass der Bund die o.g. bedeutenden Kunstwerke verschenken möchte, nur die Ab- und Aufbaukosten (Paris-Gemälde ca. 18.000 Euro) wären von dem neuen Eigentümer zu bezahlen. Da der Bund sich bisher nur bemüht hatte, das Paris-Gemälde zu veräußern, sehe ich es als „Verdienst“ meiner Kleinen Anfrage an, dass nun auch das Wandbild von Womacka öffentlich angeboten wird. Wie Thomas Flierl kommentiert, handelt es sich bei den beiden großartigen Bildern „ … um öffentlichen Kunstbesitz, den es … aus finanziellen, kunsthistorischen und zeitgeschichtlichen Gründen zu bewahren gilt“. (vgl. Tagebuch, 13.04.10) Kann, darf die Bundesregierung solche Kunstwerke verschenken? An wen auch immer, der wie auch immer damit umzugehen gedenkt? Welch ein verantwortungsloser Verzicht auf kulturelle Geschichte in Berlin drückt sich in dieser Wegwerfpolitik aus? Wir konnten bisher wenigstens verhindern, dass die Kunstwerke in aller Stille verschwinden und entsorgt werden. weiterlesen …


Zwei Fragen an die Bundesregierung und ihre vollkommen unbefriedigenden Antworten – Teil 2

Bei der zweiten Frage ging es um die „Debatten zur ‚Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘“.

Von 15 Fragen wurden zehn von der Bundesregierung nicht beantwortet! Nur mit Verweisen auf bereits nicht zufriedenstellende Antworten einer Fragestunde im Bundestag und auf die allgemein gehaltene Vorbemerkung sowie mit Hinweisen, dass die Bundesregierung „ … es nicht als ihre Aufgabe an[sieht], die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Dr. Manfred Kittel zu bewerten“ (vgl. BT-Drucksache 17/1272).
Obwohl wir geschrieben hatten: „Für die Auswahl von Prof. Kittel zum Direktor der Stiftung wird seitens der Bundesregierung zweifellos seine wissenschaftliche Reputation in der Vergangenheit ausschlaggebend gewesen sein. Die nachfolgenden Fragen zu dieser wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Kittel betreffen also im engeren Sinne auch die Auswahlkriterien seitens der Bundesregierung. Eine bei solchen Fragen sonst übliche Antwort der Bundesregierung, sie sähe es nicht als ihre Aufgabe an, die wissenschaftliche Arbeit von Herrn/Frau XY zu beurteilen, sollte sich also erübrigen.“ Leider nicht! weiterlesen …


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