17. November 2009
Gestern wurde in Hamburg ein einzigartiger Protest von 66 Künstlern und Kulturschaffenden veröffentlicht. Auf Seite 1 des Hamburger Abendblatts und auf zwei ganzseitigen Innenseiten gab es „66-mal Nein“ zu bevorstehenden Kürzungen im Kulturetat.
Das reiche Hamburg will 10 % seines Kulturhaushalts, der ohnehin nur 211 Mio. Euro beträgt (Vergleich: die Elbphilharmonie soll wahrscheinlich 400 Mio. Euro kosten!) einsparen. Dagegen laufen nun Künstler aber auch Manager und Mäzene Sturm. Von Siegfried Lenz bis Simone Young … alle Intendanten und Museumsdirektoren eingeschlossen. weiterlesen …
01. März 2009

in: clara Nr. 11, dem magazin der Bundestagsfraktion DIE LINKE
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Doch, es gibt gute Nachrichten! Da lese ich am 17. Januar 2009 in der Thüringischen Landeszeitung: Ein Dorf leistet sich sein Theater.
Kattendorf. Während bundesweit Kultureinrichtungen dem Rotstift zum Opfer fallen, hat sich der holsteinische 900-Seelen-Ort Kattendorf für rund eine halbe Million Euro ein eigenes Theater geleistet. „Damit sind wir im norddeutschen Raum die kleinste Gemeinde mit einem großen Haus“, sagte der Erste Vorsitzende des Theaterclubs Kattendorf, Martin Ruck. Das Gebäude umfasst auf einer Fläche von rund 275 Quadratmetern einen Theaterraum mit Platz für 120 Zuschauer, eine Haupt- und zwei Probebühnen sowie einen Bühnenkeller.
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20. Januar 2009
auf: www.mitmischen.de
Was bleibt für die Kultur – in Zeiten der Krise?
Deutschland hat eine großartige Kulturlandschaft – Opernhäuser, Theater, Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Jugendzentren. Noch. Aber durch die Finanz- und Wirtschaftskrise sind sie genauso gefährdet wie alles andere, vielleicht sogar noch mehr.
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26. November 2008
Anlässlich der Beratungen des Haushalts der Bundesregierung für 2009 am Mittwoch, veröffentliche ich hier meine Position zum Kulturhaushalt für das kommende Jahr:
Ich setze mich nicht mit dem alles umfassenden großen Haushalt auseinander, sondern mit dem „kleinen Kulturhaushalt“. Auch er wird überschattet von der Finanz- und der bevorstehenden Wirtschaftskrise.
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25. Januar 2008
in: attac-Beilage „Neuland“
Zu Kultur, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung
Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, einem Bezirk mit vielen jungen Leuten und Kindern, gibt es an der Ecke Danziger Strasse – Senefelderstrasse eine Buchhandlung, die den Namen von Käthe Kollwitz trägt. Der Buchladen ist klein und muss mit seinen vier bis fünf Mitarbeitern täglich vor allem die Scharen von Leserinnen und Lesern bedienen, die sich abseits des Mainstreams zugleich informieren und unterhalten wollen. Ich war eher zufällig in dieser Gegend, und ich hatte auch nicht vor, an diesem Tage ein Buch zu kaufen. Aber eines beeindruckte mich sehr: Die Buchhandlung warb mit dem Spruch Bücher sind Lebensmittel. Welch eine treffende Formulierung!
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21. Dezember 2007
in: politik und kultur, Januar-Februar
Faksimile der Seite
DIE LINKE hat die Einsetzung einer Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ in der 15. Legislaturperiode wie auch ihre Fortsetzung in der 16. Legislatur nachdrücklich unterstützt. 30 Jahre nach der letzten großen Untersuchung des Bundestages zum Thema Kultur war es hohe Zeit, die veränderte Situation zu analysieren und Handlungsempfehlungen für den Gesetzgeber zu entwickeln. Nach der Wiedereinsetzung konnte sich DIE LINKE – nunmehr wieder eine Fraktion – aktiv in die Arbeit der Enquete-Kommission einbringen.
Für meinen Fraktionskollegen Hakki Keskin und mich als Mitglieder der Kommission waren dabei folgende Gesichtspunkte von besonderer Bedeutung:
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13. Dezember 2007
Rede zum Bericht der Enquetekommission “Kultur in Deutschland”:
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21. Juni 2007
Zum Nachlesen: Chronologie zum Casus ‘Der Welterbetitel und die Waldschlößchenbrücke’ aus Sicht der Bundestagsabgeordneten Katja Kipping und Luc Jochimsen, die dafür kämpfen, daß der Welterbestatus für das Dresdner Elbtal erhalten bleibt >>> PDF zum Herunterladen [HIER]
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25. Februar 2007
Die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ hat sich auf einer Delegationsreise durch die neuen Bundesländer ein Bild von der Situation der Kultur vor Ort gemacht.
Vom 21. bis 23. Februar 2007 besuchte Luc Jochimsen in einer von der Vorsitzenden Gitta Connemann (CDU) geleiteten Delegation die Städte Weimar, Leipzig und Halle.
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11. November 2006
Der 4. Senat des Oberverwaltungsgerichtes Bautzen hat die Stadt Dresden und die
Unesco angewiesen, ein Mediationsverfahren in die Wege zu leiten, um zu einer gütlichen Einigung im Streit um den Bau der Waldschlösschenbrücke zu kommen.
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