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Fortsetzung der Diskussion zum Ausstellungsprojekt "40 Jahre – 40 Werke"

tubke_frankenhausen_klein Zur Erinnerung: was war der Vorschlag?
Am 28. Mai veröffentlichte ich im Freitag folgende Idee zu einer Ausstellung:
hier meine Gastkolumne

Bereits zwei Tage zuvor war dieser Text auf der Freitag-Homepage zu lesen, der von den Lesern wie folgt kommentiert wurde:
hier die Leserkommentare

Am 2. Juni schrieb Brigitte Tübke-Schellenberger:

„Im ersten Moment fand ich Ihre Idee ‚Klasse‘, beim Überlegen kamen mir Bedenken – zu oft habe ich in meiner Tätigkeit als Anwalt erlebt, wie ‚Vergeltungen‘ Menschen über Jahre entfremdet haben, es gab Risse, die sich auf Generationen vererbten.“

Hier die komplette Antwort

Von Christoph Hein erhielt ich ein Schreiben vom 3. Juni, in dem er seine Bedenken zu solch einer Ausstellung äußerte – hingegen wäre es

„viel spannender die Kunst Ost & West anzuschauen, zu vergleichen, das Trennende, die Gemeinsamkeiten, die staatsnahe und staatsferne Kunst Ost & West etc.“

Hier sein Brief

Prof. Bernhard Heisig antwortete mir am 8. Juni, dass er meinen Vorschlag nicht schlecht fände, und dass sein Galerist Rüdiger Küttner vielleicht behilflich sein könne.
Hier Prof. Heisigs Brief

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Am 9. Juni berichtete Prof. Willi Sitte über sein großes Interesse, mit der er meine Intention zur Kenntnis genommen hat. Und

„auf keinen Fall darf eine Lösung ausschlaggebend sein, die einer weiteren Vertiefung der Trennung der Kunst von Ost und West Vorschub leisten würde.“

Hier Prof. Sittes Brief

Dr. Fritz Böhme schrieb mir am 9. Juni im Auftrag von Prof. Walter Womacka, der die Grundidee zu einer überzeugenden Antwort mit Werken der bildenden Kunst der DDR begrüßt – und dies für eine große konzeptionelle Herausforderung hält.

Hier der komplette Brief

Der Vorsitzende des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler, Werner Schaub, bot mir am 12. Juni seine beratende Unterstützung an, da er meine Idee sehr gut fand.
Hier sein Schreiben

Am 15. Juni schrieb der Kunsthistoriker Prof. Peter H. Feist, dass er meinen Zorn auf „60 Jahre – 60 Werke“ teile, sich aber dem Vorschlag einer Genausstellung nicht anschließen könne. „Eine schwächliche Ausstellung zur Kunst in der DDR wäre ein gefundenes Fressen für deren Gegner und Ignoranten und würde der berechtigten guten Absicht einen denkbar schlechten Dienst
leisten.“
Hier Prof. Feists Brief

Am 16. Juni erhielt ich einen Leserbrief von Erhard Rutz, der mir wünscht, dass die „Anregung 40 Jahre 40 Werke als Pendant zur westdeutschen Siegershow auf breite Resonanz stößt und die Ausstellung bald eröffnet wird.“ Er wäre einer der Ersten, der kommt.
Hier sein Leserbrief

Der Direktor des Panorama Museums in Bad Frankenhausen – mit Werner Tübkes Monumentalbild „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“, Gerd Lindner, schrieb am 2. Juli, dass eine Jubiläumsschau das Beste aus Ost und West zusammenführen müsse. „Eine Gegenausstellung allein mit Bildern aus der ehemaligen DDR wäre jedoch genauso einseitig.(…) Qualität gab es auf beiden Seiten“.
Hier Gerd Lindners Brief

Das waren die vielfältigen und spannenden Ideen und Anregungen zu dem Projekt „40 Jahre – 40 Werke“, die ich mit großen Interesse gelesen habe und bei der weiteren Planung berücksichtige. Am 2. Juli habe ich dann auch gleich, auf Vorschlag von Prof. Bernhard Heisig, mit Rüdiger Küttner von der Galerie Berlin ein längeres Gespräch geführt, mit folgendem kurz gefassten Ergebnis:
Hier das Ergebnis

Bitte lesen und weitersagen!