Preisträger des puk-Journalistenpreises 2010
19. Februar 2010 in Tagebuch
In diesem Jahr gehörte ich ja der Jury des puk-Journalistenpreises an, der bereits zum sechsten Mal von der Zeitung des Deutschen Kulturrates vergeben wird. Für folgende Journalisten bzw. Einsendungen haben wir uns nun entschieden:
Kategorie Print:
Martin Kotynek, Hans Leyenendecker und Nicolas Richter von der Süddeutschen Zeitung haben mit ihrer Beitrags-Serie den NDR-Drehbuchskandal, Causa Heinze, aufgedeckt. Damit haben sie eine Debatte um die Strukturen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk angeregt.
Kategorie Hörfunk:
Ulrike Migdals Beitrag „Ich schicke Dir 155 Küsse und 398 Grüße“, der am 19.05.2009 von Deutschlandfunk übertragen wurde, ruft die lyrischen Arbeiten und Briefe der Dichterin Ilse Weber ins Gedächtnis und zeigt anhand ihres Schicksals, wie wichtig es ist, Kunst und Kultur auch für die nachfolgenden Generationen zu bergen und zu bewahren.
Kategorie Fernsehen:
Claudia und Günter Wallbrecht zeigen mit ihrem NDR-Beitrag „Ich find, die singen da so komisch. Oper für Anfänger“ wie kulturelle Bildung, jenseits von Event-Projekten, in einem Opernhaus vermittelt werden kann.
Außerdem erhält die Feuilletonredaktion der Münchener Boulevardzeitung TZ
eine Anerkennung für ihre Balladenreihe im Jahr 2009. Die Jury fand, dass mit dieser Reihe ein Schatz deutscher Kultur gehoben und einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht wurde.
Die Vergabe des puk-Journalistenpreises findet am 5. Mai 2010 in Berlin statt. Der Preis ist leider undotiert.