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Skandal um DNT-Intendant Märki

In der Ausgabe der Thüringischen Landeszeitung vom Dienstag (15. Juli) wird ausführlich über den Fall Stephan Märki berichtet. Den Artikel, in dem auch ich zitiert werde, können Sie Hier (PDF) lesen. Außerdem: ein Artikel in der Tageszeitung (Internetversion), Hier (PDF)

Zu den Meldungen, dass der Vertrag des Intendanten des Weimarer ,Deutschen Nationaltheaters´(DNT), nicht verlängert werden soll, erkläre ich in folgender Pressemitteilung

Die ‚Marke Märki‘ muss bleiben“:

Weimar und Thüringen wären dumm, wenn sie diesen Mann vertrieben. Außerhalb Thüringens wird das keiner verstehen. Seit Jahren ist die Strahlkraft des DNT mit dem Namen Stephan Märki verbunden. Die Schauspieler um den jungen Hausregisseur Tilmann Köhler schufen klassisch-modernes Sprechtheater, das seines gleichen sucht.

Die Oper, gerade vier Tage von einem internationalen und nationalen Publikum umjubelt mit ihrer ,Ring´- Inszenierung, ist ein Anziehungsmagnet für Besucher aus ganz Europa.
Und dass das DNT nach unsäglichen politischen Spar- und Zerschlagungsplänen heute Staatstheater ist, geht zum großen Teil auf diesen Intendanten zurück. Zum Dank soll er nun nicht weiter machen dürfen.

Auf dem Theater heißt es: „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.“ In der Werbung wird gewarnt: Gebt niemals leichtfertig eine gut eingeführte ,Marke´ auf.

Lesen Sie auch den Artikel von Henryk Goldberg in der Montags-Ausgabe der „Thüringer Allgemeine“. Hier (PDF)