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Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ im Landratsamt von Apolda eröffnet

WanderausstellungAm Wochenende haben die Thüringer Bundestagsabgeordneten Steffen-Claudio Lemme (SPD), Johannes Selle (CDU) und ich eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben, in der wir zur Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ins Landratsamt nach Apolda einladen. Die Thüringische Landeszeitung greift diese Meldung in ihrer heutigen Lokalausgabe für das Weimarer Land auch gleich unter der Überschrift „Parteiübergreifend gegen Rechts“ auf. Hier nun unsere gemeinsame Erklärung:

„Eine solche Ausstellung muss von allen Demokraten unterstützt und gefördert werden, darin waren sich alle drei Mandatsträger bei der Eröffnungsveranstaltung am 8. Mai, dem Tag des Kriegsendes, einig.
Rechtsextreme Gewalt ist nach wie vor bedauerlicher Alltag in der Bundesrepublik, kamen die drei Politiker überein. Auch im Jahr 2009 wurden wieder knapp eintausend rechte Gewalttaten im Bundesgebiet gezählt und damit fast drei Delikte pro Tag.
Die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt“ der Künstlerin Rebecca Forner porträtiert 136 Menschen, die seit 1990 rechter Gewalt tödlich zum Opfer gefallen sind. Soweit vorhanden, werden kurze Lebensgeschichten der ermordeten Personen geschildert, um die Opfer nicht dem Vergessen anheimfallen zu lassen.“

Informationen zur Ausstellung im Internet finden Sie unter:
www.opfer-rechter-gewalt.de
Die Ausstellung kann vom 10.Mai bis 28.Mai 2010 von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8-18Uhr und an Freitagen von 8-12Uhr im Landratsamt von Apolda besichtigt werden. Schulklassen ab Klasse 9 sowie andere Gruppen können geführte Ausstellungsbesuche mit anschließendem Gespräch unter ausstellung-apolda@web.de, Tel. 03643-51 09 29 vereinbaren.