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Scheitern als Chance

„Der richtige Weg ist jetzt, zu einer breiten öffentlichen Debatte um das Freiheits- und Einheitsdenkmal zu kommen und dabei noch mal die Frage des Standortes neu zu bedenken“, erkläre ich zum Scheitern des Wettbewerbs für das Freiheits- und Einheitsdenkmal.

„Im Ergebnis ist zu begrüßen, dass sich die Öffentlichkeit nun über alle vorliegenden Entwürfe informieren kann. Zeitungen könnten in speziellen Leserbriefspalten Stellungnahmen veröffentlichen und die Veranstalter der Ausstellung könnten Kommentarbücher auslegen, um so den Wettbewerb demokratischer und transparenter zu gestalten.

Schon bei unserem Kolloquium „Sehnsucht nach Erhöhung – Berlin und seine neuen Denkmäler“ am 17. April wurde der Vorschlag gemacht, die Entwürfe erst einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen und dann die Jury beraten zu lassen.“