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Bertha von Suttner gehört jetzt zu „DER BEVÖLKERUNG“


Am heutigen Weltfriedenstag habe ich die Friedensnobelpreisträgerin und Pazifistin, Bertha von Suttner, gewürdigt, die herausragende Persönlichkeit der deutschen Geschichte, die sich unermüdlich gegen Krieg und Gewalt eingesetzt hat.

Aus der letzten Ruhestätte Berta von Suttners, der Urnenhalle in Gotha, wurde Erde in das Kunstwerk von Hans Haacke eingefügt.

Die einmalige Installation mit der Inschrift „DER BEVÖLKERUNG“ wurde ausgewählt, da sie die Abgeordneten einlädt, jeweils Erde aus ihren Wahlkreisen oder Bundesländern in den nördlichen Lichthof des Reichstages einzubringen, um so die Heterogenität Deutschlands darzustellen.

Zusammen mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau, dem Vorsitzenden der Linksfraktion Gregor Gysi und Lothar Bisky, MdB übergaben Gothaer Bürger mit der Erde auch die wichtigsten Sätze aus Suttners Friedensnobelpreisrede von 1905.

Eine der ewigen Wahrheiten ist die, dass Frieden die Grundlage und das Endziel des Glückes ist, und eines dieser Rechte ist das Recht auf das eigene Leben. Der stärkste aller Triebe, der Selbsterhaltungstrieb, ist gleichsam eine Legitimation dieses Rechtes, und seine Anerkennung ist durch ein uraltes Gebot geheiligt, welches heißt: „Du sollst nicht töten“.

Berta von Suttners Appell erweist sich heute mitten in Kriegen in Afghanistan, Irak, Libanon …  als wichtiger denn je.